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11.12.2016 - 12:15
Foto: APA/HARALD SCHNEIDER

81.000 Wildtiere starben 2013 im Straßenverkehr

16.04.2014, 11:16
Der Straßenverkehr ist für Österreichs Wildtiere eine große Gefahr: Allein im Jahr 2013 wurden über 81.000 Rehe, Hasen und Co. von Autos und Lastwagen zu Tode gefahren. Die Straßen in Ober- und Niederösterreich sind das gefährlichste Pflaster, in Tirol leben die Tiere hingegen am sichersten.

Wie der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) und der WWF am Mittwoch berichteten, starben im vergangenen Jahr 38.738 Rehe im Straßenverkehr. Die zweite Opfergruppe bilden Hasen (24.405), danach folgen Fasane (8.819) und Füchse (3.079).

Der Lebensraum der Tiere ist vom Straßennetz mittlerweile stark eingeengt. Österreich wird von rund 110.000 Kilometer Straßen durchzogen. Im 20 Quadratkilometer großen Aktionsraum eines Feldhasen befinden sich zum Beispiel durchschnittlich 60 Kilometer Straßen. Deshalb sollten in schützenswerten Naturgebieten keine neuen Straßen mehr gebaut werden, forderten VCÖ und WWF in ihrer Aussendung.

383 Menschen im Jahr 2012 bei Wildunfällen verletzt

Nicht nur für Tiere sind die Begegnungen im Straßenverkehr gefährlich, auch Menschen kommen immer wieder bei Wildunfällen zu Schaden. Im Jahr 2012 ereigneten sich auf Österreichs Straßen 329 Wildunfälle. Dabei wurden 383 Menschen verletzt, eine Person kam ums Leben. Der ÖAMTC warnte am Mittwoch davor, dass die Gefahr von Wildunfällen im Moment steigt - denn die meisten solcher Unfälle gibt es im Frühling.

Die größte Gefahr droht Autofahrern durch riskante Ausweichmanöver. "Wenn man zum Beispiel mit dem Auto im Gegenverkehr landet oder einen Baum am Straßenrand touchiert, sind die Folgen dramatischer als bei einem Zusammenstoß mit einem Wildtier", erklärte Roland Frisch, Pkw- Chefinstruktor der ÖAMTC- Fahrtechnik. Ist ein Zusammenstoß mit einem Wildtier unvermeidlich, sollte man stark bremsen und das Lenkrad gut festhalten. Wenn der Fahrer richtig reagiert, ist die Verletzungsgefahr bei einem Crash mit einem Wildtier für Autoinsassen relativ gering.

16.04.2014, 11:16
AG/red
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