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Singapur & Sepang wollen die Formel 1 verlassen

21.11.2016, 18:40

Die Ausrichter der Formel- 1-Rennen von Singapur und Sepang wollen ihre Grands Prix offenbar loswerden! Als Grund dafür führte Bernie Ecclestone u.a. an, dass im Falle Singapurs die Besucherzahlen zuletzt gefallen seien. Waren bei der Premiere 2008 im Schnitt täglich mehr als 100.000 Fans gekommen, sank diese Zahl diesen September auf 73.000.

Ecclestone  reagierte aufgrund des Ansinnens aus Singapur auch etwas beleidigt. "Schauen Sie, was wir für Singapur gemacht haben. Wir haben auch eine Menge gezahlt", erklärte der Brite. "Jetzt ist Singapur plötzlich mehr als ein Flughafen zum Anfliegen. Jetzt denken sie, dass sie ihr Ziel erreicht haben und keinen Grand Prix mehr brauchen."

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Tatsache ist, dass die Touristenzahlen in Singapur in den ersten acht Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahr um 10,3 Prozent auf 11,3 Millionen Personen gestiegen sind. Dabei handelt es sich verstärkt um Einkaufstourismus.

Keine Freude mit Ecclestone in Singapur

Die Verantwortlichen in Singapur zeigten sich vom Vorpreschen Ecclestones nicht erfreut. Eine Sprecherin erläuterte, dass laufende geschäftliche Verhandlungen in der Öffentlichkeit nicht kommentiert würden. Der Formel- 1-Vertrag mit Singapur läuft jedenfalls 2017 aus, für 2018 und Folgejahre brauche es eine neue Übereinkunft.

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Malaysia- Minister: "Zu teuer und nicht mehr attraktiv"

Im Falle von Sepang in Malaysia bestätigte Tourismusminister Nazri Aziz seit Wochen kursierende Spekulationen zum Aus, wie "Star Online" berichtete. Er sagte im Parlament, der Sport sei "zu teuer für den Ausrichter geworden und nicht mehr attraktiv". Der Vertrag läuft noch bis 2018. Der Chef der Strecke, Razlan Razali, zeigte sich enttäuscht. Er werde versuchen, die Regierung umzustimmen, sollte das Rennen in den nächsten zwei Jahren erfolgreich sein.

21.11.2016, 18:40
AG/red
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