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27.06.2017 - 21:18
Donald Trump mit Vizepräsident Mike Pence im Weißen Haus
Foto: ASSOCIATED PRESS

Trumps "Krieg" gegen die Medien wird härter

23.01.2017, 07:38

Donald Trumps Feldzug gegen die ihm nicht wohlgesinnte "Lügenpresse" geht auch nach seiner Vereidigung als 45. US- Präsident unvermindert weiter. Der jüngste Streit dreht sich um die aus Sicht des Republikaners falsche Berichterstattung über die Amtseinführung. Konkret geht es um widersprüchliche Angaben zur Teilnehmerzahl beim Kapitol in Washington. Während Trumps Team von der "größten Zuschauerzahl jemals bei einer Amtseinführung" spricht, haben mehrere US- Medien Luftaufnahmen gezeigt und diese mit Angelobungsbildern von Barack Obama verglichen, auf denen wesentlich mehr Menschen zu sehen sind.

Nicht nur in den klassischen Medien, sondern auch auf Twitter und Facebook tobt derzeit eine Debatte zwischen Gegnern und Fans des neuen Staatschefs. Diese beiden Bilder tauchen dabei immer wieder auf:

"Versuche, Begeisterung bei Amtseinführung zu schmälern"

Trumps Pressesprecher Sean Spicer warf den Medien am Samstag eine "absichtlich falsche Berichterstattung" vor. Die Versuche, die Begeisterung bei Trumps Amtseinführung zu schmälern, seien "beschämend und falsch". Er drohte gar damit, die Medien dafür "zur Rechenschaft zu ziehen". Trump hatte zuvor erklärt, er befinde sich in einem "Krieg mit den Medien".

Kellyanne Conway, Trumps Spitzenberaterin, legte tags darauf nach. Sie rechtfertigte gegenüber dem Sender NBC die Äußerungen von Spicer damit, dass Trumps Team genötigt sei, "heauszugehen, reinen Tisch zu machen und alternative Fakten zu präsentieren".

Trumps Pressesprecher Spicer präsentiert Bilder von der Amtseinführung.
Foto: ASSOCIATED PRESS

Wird Büste von Martin Luther King Jr. aus Oval Office entfernt?

Zudem kritisierte Conway wie schon zuvor Spicer einen Medienbericht, demzufolge eine Büste des US- Bürgerrechtlers Martin Luther King Jr. nach Trumps Amtsantritt aus dem Oval Office entfernt worden sei. Der Bericht war kurz nach der Veröffentlichung am Freitagabend als falsch zurückgezogen worden.

Redaktion
krone.at
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