Di, 24. April 2018

24. Universiade

14.08.2007 15:03

Bronze für Mirna Jukic und Hilde Drexler

Die Wienerin Mirna Jukic hat am Dienstag die insgesamt siebente österreichische Medaille bei der Universiade in Bangkok erobert. Die 21-Jährige schwamm im Finale über 100 m Brust in 1:08,53 Minuten zu Bronze, unterbot dabei ihren vom 10. Juni 2003 stammenden österreichischen Rekord um 9/100 Sekunden. Gewonnen hat die Japanerin Nanaka Tamura in 1:08,33 vor der Australierin Sarah Katsoulis in 1:08,42. Nur wenige Stunden danach holte Hilde Drexler mit Bronze im Judo Medaille Nr. 8! Indes zeichnet sich in Bangkok leider auch ein Dopingskandal ab...

Am Montag hatte die 22-jährige Fabienne Nadarajah Österreichs dritte und vorerst letzte Gold-Medaille bei der Universiade erobert. Das Schwimm-Ass aus Wien siegte über 50 m Delfin in 26,81 Sekunden mit 1/100 Sekunde Vorsprung auf die ex aequo platzierten Japanerinnen Yuka Kato und Masae Oshimi. Die Fünftplatzierte lag in diesem engen Rennen nur 9/100 zurück. Es ist am fünften Wettkampftag die sechste Medaille für die österreichischen Athleten bei diesen Titelkämpfen.

Gold hatten auch Markus Rogan über 200 m Rücken und Leichtathlet Gerhard Mayer im Diskuswurf geholt. Rogan sicherte sich zudem Silber über 100 m Rücken, ebenso wie die oberösterreichische Schützin Regina Time im Gewehr-Liegendschießen auf die 50-m-Distanz. Jördis Steinegger holte Bronze über 400 m Kraul.

Bronze im Judo
Hilde Drexler hat weniges Stunden nach Jukic die achte österreichische Medaille. Die Athletin von Colop Samurai Vienna eroberte im Judo in der Klasse bis 63 Kilogramm Bronze. Im entscheidenden Duell bezwang die 23-Jährige die Kanadierin Jennie Bonsanz mit Ippon. Drexler war auch im Vorjahr Dritte der Studenten-WM gewesen.

Dopingskandal zeichnet sich ab
Der 24. Universiade droht nach Angaben der zuständigen medizinischen Kommission unterdessen ein Dopingskandal. "Wir können noch keine Details nennen, aber es hat einige positive Proben gegeben", sagte FISU-Chef Lawrence Rink am Dienstag der Nachrichtenagentur AP. Um wie viele Athleten und welche Sportarten es sich handelt, ließ Rink offen.

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