So, 27. Mai 2018

Nach Derby-Remis

26.11.2017 12:46

Hohn und Spott für den BVB von den eigenen Fans

Die Borussia Dortmund hat schon einfachere Tage erlebt. Am Samstag schienen sie aus der Krise gefunden zu haben, aber eine desolate zweite Halbzeit und Naldos Ausgleichstreffer für Schalke zum 4:4 Endstand in der 94. Minute erstickte die Hoffnungen der Dortmunder. Die Fans der Borussen ließen ihrer Enttäuschung freien Lauf und der Rest der Bundesliga amüsierte sich gut.

Die Pfiffe hallten wohl noch lange in der Ohren der Dortmunder Spieler nach, zumal es gar nicht wirklich aufhörte. Nach dem dreifachen Pfiff von Schiedsrichter Aytekin am Ende des Ruhrpott-Derbys, pfiff sie zuerst der eigene harte Kern aus, die so genannte gelbe Wand, und dann mussten sie auch virtuelle Häme aus dem Internet ertragen. Am Sonntag bei der Mitgliederversammlung mussten sich die Dortmunder noch einmal ein Pfeifkonzert anhören, und zwar von den eigenen Klubmitgliedern.

BVB-Trainer Peter Bosz steht schwer in der Kritik. Trotzdem sieht es so aus, dass der Niederländer noch beim nächsten Spiel in Leverkusen die Borussen betreuen wird. Boszs Popularität erreicht indes bei den Schalke-Fans groteske Dimensionen.

Das Netz kochte vor Emotionen nach dem Derby. Das Unentschieden wurde als "die größte Auferstehung seit Jesus bezeichnet". Neutrale Beobachter schwärmten von der Intensität des Spieles. Die Dortmund Fans mussten zähneknirschend hinnehmen, dass ihre sprichwörtliche "echte Liebe" zu der Mannschaft nach ihrer Reaktion auf das Samstag-Spiel einigermaßen in Zweifel gezogen wurde.

Ganz anders die Stimmung bei Schalke. Sogar der Aufsichtsratpräsident Clemens Tönnies vergass auf alles beim Jubeln nach dem 4:4.

Das nächste Ruhrpott-Derby steigt am 14. April  2018. Ob Peter Bosz dann noch die Schwarz-Gelben trainiert, ist äußerst fraglich.

Tamas Denes
Tamas Denes

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