Fr, 24. November 2017

5 Spiele - kein Sieg

23.10.2017 07:37

Heim-Derbys sind nichts für Thorsten Fink

Thorsten Fink und Heim-Derbys - keine besondere Liebesbeziehung. Seit der Deutsche die Austria trainiert, hat er es fünfmal mit Violett probiert, scheiterte fünfmal mit dem Unterfangen, Rapid im "heimischen" Ernst-Happel-Stadion zu schlagen: vier Niederlagen und nur ein Unentschieden.

Das gestrige 0:1 (oben im Video) hatte er schnell analysiert, zwei Szenen entschieden für ihn die Partie:

  • Das Gegentor: "Ich werde nie kapieren, wie dieser Kopfball den Weg ins Netz fand", so Fink kopfschüttelnd, "da waren eigene physikalische Gesetze am Werk. Müßig, darüber zu diskutieren, ob man die Flanke oder den Kopfball hätte verhindern können, Tore passieren eben aus Fehlern"
  • Das Schwab-Handspiel: "Klarer geht es wohl nicht, ich hab’s von der Bank aus gesehen, der Schiri, der viel näher steht, nicht. Bitter, denn das wäre Elfmeter und unsere große Chance zum 1:1 gewesen."

Fokus auf Mittwoch
Ein 1:1 wäre für Fink das gerechte Ergebnis in diesem Derby gewesen: "Ich muss der Mannschaft diesmal ein Kompliment machen, sie hat mit Rapid mitgehalten, obwohl vielen das schwere Donnerstag-Spiel gegen Rijeka noch in den Knochen steckte." Die Strapazen merkte auch Heiko Westermann, den Fink nach knapp einer Stunde vom Platz nahm: "Er war nach seiner langen Verletzungspause am Limit, ich muss ja auch auf den Mittwoch schauen."

Da geht es schon wieder gegen den Erzrivalen, diesmal im Cup, die personellen Alternativen halten sich in Grenzen, nur der gestern gesperrte Pires kommt zurück.

Da muss laut Raphael Holzhauser nur eines besser werden: "Die Chancenauswertung. Wir haben zu viel vorne liegen gelassen", wusste der Kapitän, woran es mangelte, "sonst kann man uns keinen Vorwurf machen." Tatsächlich hätte Kevin Friesenbichler zum großen violetten Derby-Helden werden können - doch er allein vergab drei ganz dicke Möglichkeiten ...

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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