Sa, 16. Dezember 2017

"Markt im Auge"

28.06.2017 08:35

Sturm Graz: Zur neuen Mode noch ein Zugang?

In der Orangerie der Grazer Burg präsentierte Sturm am Dienstag im Kreise seiner Sponsoren (die 5,3 Millionen € im Jahr beitragen) die neue Modelinie von Ausrüster Lotto - und die neuen Dressen: Schwarz-weiß daheim, Schwarz auswärts, Blau als Ausweichfarbe.

Abseits der Modenschau referierten Präsident Christian Jauk, die Geschäftsführer Günter Kreissl und Thomas Tebbich zur "Lage der Nation" - und es war rauszuhören, dass Patrick Puchegger wohl nicht der letzte Zugang der Transferperiode war: "Wir beobachten den Markt", sagt Günter Kreissl (der mit David Tauschmann einen Co-Trainer für die Amateure geholt hat), "und haben zwei Positionen im Blick: die Innenverteidigung - und ganz vorne." Fakt: Christian Schoissengeyr ist bis August nicht einsatzfähig - und wenn die Knieprobleme von Lukas Spendlhofer nicht bald ein Training erlauben, wird das Thema neuer Verteidiger demnächst akut. So verhält sich's auch im Angriff, wo Oliver Filip Knöchelprobleme hat.

"Mit unserem reduzierten Kader müssen wir hoffen, dass wir vor Verletzungen verschont bleiben", wünscht sich Franco Foda, der am Dienstag mit der gesamten Mannschaft (auch Jeggo ist aus Russland retour) in der Burg war, dass sich die Krankenstube vor dem intensiven Saisonstart bald leert.

Mit den bisherigen Transfers ist der Trainer zufrieden: "Mit den gestandenen Bundesligaspielern Röcher, Zulj und Siebenhandl sowie Talenten wie Filip haben wir eine gute Mischung. Die neuen Spieler sind wissbegierig und sorgen für Konkurrenzkampf beim Training, für neue Hierarchien und neue Impulse. Daher holen auch Bayern und Real immer wieder frisches Blut dazu." Auch Zugang Patrick Puchegger kann Foda gut gebrauchen: "Ein Linksfuß in der Abwehr ist besonders gegen sehr defensiv eingestellte Gegner wichtig. Da hat man bessere Lösungen."

Und die braucht's schon in der strapaziösen ersten Saisonwoche vor dem Liga-Heimauftakt gegen St. Pölten (23.7.): Am 13.7. geht’s im Europacup in Graz gegen den Sieger aus Podgorica/Kapan los, dann am 16.7. zum Cup nach Hard ("leider eine lange Anreise"), ehe die lange Reise zum Europacup-Rückspiel (20.7.) ansteht.

Volker Silli, Kronen Zeitung

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