Mi, 13. Dezember 2017

Rapid optimistisch

29.05.2017 16:47

Djuricin: "Titel ist jetzt keine Illusion"

Vor dem Pokal-Finale am Donnerstag gegen Meister Salzburg in Klagenfurt ist der Glaube bei Rapid zurück. Trainer Goran Djuricin tüftelt an einem "Extraplan" für Salzburg. (Im Video oben die Highlights von Rapids 2:1-Sieg gegen St. Pölten.)

Die Mannschaft weiß jetzt, wozu sie im Stande ist. Ich habe nur Kleinigkeiten gemacht, scheinbar das Richtige." Nach dem 2:1 gegen St. Pölten, dem versöhnlichen Liga-Abschluss auf Platz fünf, nickte Rapids Coach zufrieden - denn: Der Glaube ist zurück. In der "Djuricin-Tabelle" (acht Runden) belegt Grün-Weiß Rang drei, zuletzt gab's drei Siege in Folge. "Jetzt sieht man das Potenzial. Die Köpfe sind frei, in der Offensive leben sie ihre Freiheiten aus."

"Alle in Grün nach Klagenfurt"
Das macht für das ÖFB-Cupfinale am Donnerstag in Klagenfurt Hoffnung. Rapid bleibt natürlich gegen Salzburg Außenseiter, aber obwohl drei der vier Saisonduell verloren gingen, kein Sieg gelang, betont Djuricin: "Der Titel ist keine Illusion mehr." Die Fans im Block West schworen Kapitän Steffen Hofmann und Co. bereits am Sonntag in Hütteldorf auf den Showdown ein, dann ging es mit dem Transparent "Alle in Grün nach Klagenfurt" auf die Ehrenrunde. Über 10.000 werden dem Aufruf folgen.

Jetzt läuft der Countdown. Am Montag trainierte die Mannschaft "nur" regenerativ, dann strampelte Djuricin auf dem Ergometer: "Das brauch ich fürs Herz und gegen den Bauch." Ehe auch sein TV-Marathon begann.

Rapid braucht "Extra-Leistung"
Denn Rapids Video-Analyst Maurizio Zoccola "filetierte" bereits in den letzten Tagen alle (!) Bullen-Partien aus dieser Saison. Vor allem jene von Salzburgs Niederlagen. Jetzt pickt sich Djuricin die wichtigsten Erkenntnisse raus: "Wir werden eine Extra-Leistung brauchen. Das geht nur mit einem Extraplan."

An dem wird jetzt getüftelt. Über die Aufstellung entscheidet aber auch die Fitness. Vor allem bei Schaub, aber auch bei Wöber. Bei Traustason gab es gestern Entwarnung.

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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