Di, 17. Oktober 2017

Rückschlag

02.02.2017 08:13

„Keine Zukunft für Austria Salzburg in Maxglan“

Die Salzburger Austria befindet sich weiter auf Herbergsuche. Für den violetten Berater Otto Konrad ist der Ablauf der Baubewilligung 2018 ein ganz großer Rückschlag.

Die Austrianer heben am Freitag mit 400 Fans Richtung "Insel" ab. Im Norden Englands bestreitet der Westligist gegen den FC United of Manchester seinen zweiten Frühjahrstest einen mit großem Nostalgie-Touch: Wie die Fans der ehemaligen Austria 2005 Red Bull zum Feind erklärten, spalteten sich im selben Jahr auch die Anhänger von Manchester United ab. Deren neu gegründeter Verein spielt mittlerweile in der sechsthöchsten Spielklasse.

Herbergsuche geht weiter
Während die "Roten Rebellen" in Manchester im Broadhurst Park ein 5.000 Zuschauer fassendes Zuhause gefunden haben, ist beim rot-weiß-roten Drittligisten die Herbergssuche de facto immer noch nicht beendet. Die Baubewilligung für die Sommer 2015 fertig gestellte Zusatztribüne in Maxglan mit 460 Plätzen läuft im Sommer 2018 aus. Eine neue wird es wohl nicht geben, weil Grundeigentümer Stiegl die Umsetzung eines Wohnungsprojektes plant.

Ohne Stadion keine Perspektiven
Für die Austria wäre ein Abbau der im Zuge des Erste Liga-Aufstiegs notwendigen und um über 500.000 Euro errichteten Tribüne ein herber Rückschlag. Zwar wäre in Maxglan selbst dann noch dank aufgeweichter Bundesliga-Lizenzkriterien Profi-Fußball ab 2018/19 denkbar. Aber: "Man kann ohne adäquates Stadion Sponsoren und Investoren einfach keine Perspektive bieten hier gibt's keine Profi-Zukunft", will ein ernüchterter Otto Konrad in Maxglan keine Wurzeln schlagen.

Der Austria-Berater, der bei der Generalversammlung am 11. März zum violetten Leithammel werden könnte, gibt sich keinen Illusionen hin. "Die Austria muss nach der Insolvenz erst gesunden. Die Fans wissen, dass der sportliche Erfolg den wirtschaftlichen Möglichkeiten unterstellt werden muss!"

Valentin Snobe, Kronen Zeitung

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