Mo, 20. November 2017

Russen-Schock

27.12.2016 21:30

Doping: Langlauf-Olympiasieger Legkow suspendiert

Nach Julia Iwanowa haben auch Langlauf-Olympiasieger Alexander Legkow sowie Jewgeni Below ihre Doping-Sperren öffentlich gemacht. Die beiden Russen beteuerten in einer Presseerklärung vom Dienstag zugleich aber ihre Unschuld. Sie wollten noch vor dem Start der am Silvestertag beginnenden Tour de Ski die Aufhebung ihrer vorläufigen Suspendierung bei der FIS beantragen.

Das Internationale Olympische Komitee hatte kurz vor Weihnachten ein Disziplinarverfahren gegen 28 russische Teilnehmer der Sotschi-Spiele wegen Dopingverdachts eingeleitet - daraufhin sperrte die FIS sechs Langläufer. Als erste hatte Iwanowa am Samstag ihre Sperre öffentlich gemacht.

Auslöser ist der jüngste Bericht des Sonderermittlers Richard McLaren für die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), der die Namen von etwa 1000 russischen Sportlern enthält. Sie sollen in Manipulationen von Dopingproben verwickelt sein. Die internationalen Fachverbände prüfen derzeit die einzelnen Fälle.

Laut Trainer Oleg Perewozschikow sollen auch Maxim Wylegschanin, hinter Legkow 2014 in Sotschi Olympia-Zweiter über 50 Kilometer, sowie Alexej Petuchow zu den suspendierten Langläufern gehören. Das sagte der Coach in einem Interview der russischen Nachrichtenagentur TASS.

krone Sport
Redaktion
krone Sport
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden