Di, 20. Februar 2018

Braunbär zerquetscht

27.12.2016 16:33

Widerliches Tierquäler-Video schockiert das Netz

In Russland sorgt ein im Internet verbreitetes Video für Entsetzen, das die brutale Tötung eines Braunbären zeigt. In der Aufnahme ist zu sehen, wie ein im Schnee sitzender Bär in der sibirischen Tundra mehrfach von einer Gruppe von Männern in zwei Lastwagen überfahren wird.

Es sind widerliche Bilder, die dieser Tage durch russische soziale Netzwerke geistern und mittlerweile auch außerhalb Russlands verbreitet werden. Das Video zeigt Arbeiter, die mit geländegängigen Ural-Lastwagen durch eine Winterlandschaft fahren und einen völlig verstörten Braunbären hetzen.

Ein Tierquäler ruft: "Zerquetscht ihn!"
Mit letzter Kraft versucht der Bär, durch den Tiefschnee vor den Männern zu fliehen. Doch er hat keine Chance. Einer der Männer ruft "Zerquetscht ihn!" und johlt, als das Fahrzeug das offenbar aus seinem Winterschlaf gerissene Tier überfährt.

Der Todeskampf zieht sich in die Länge: Zweimal fährt der erste Lastwagen über den Bären, der sich nach der Verfolgungsjagd erschöpft in den Schnee setzt und seines Schicksals harrt. Erst, als ein zweiter Lastwagen über das Tier rollt und die Täter mit einer Brechstange auf ihn einprügeln, ist der Bär tot.

Umweltminister kündigt harte Strafen an
Das Video wurde am Dienstag auch von Staatsmedien weiter verbreitet. Ermittler in der nordostrussischen Region Jakutien prüften, ob der Tatbestand der Tierquälerei erfüllt war. Eine Sprecherin des Innenministeriums sagte, offensichtlich seien in dem Video örtliche Bewohner zu sehen.

Umweltminister Sergej Donskoj versprach im sozialen Netzwerk Facebook, die "Schurken" würden so hart wie möglich bestraft werden. Er sprach von einem "Gemetzel". Solche Taten müssten mit Gefängnisstrafen geahndet werden.

 krone.at
Redaktion
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