Mo, 20. November 2017

Champions League

05.12.2016 20:04

Bayern hofft auf Mega-Serie und Rache an Griezmann

Für Bayern München geht es am Dienstag in der Champions League gegen Atlético Madrid nicht mehr um Platz eins, dafür aber um den Ausbau der imposanten Heimserie in der Königsklasse, um die Siegesprämie in Höhe von 1,5 Millionen Euro und auch um "Rache" an Atléticos französischen Stürmer Antoine Griezmann. (Im Video oben die Highlights von Bayern 3:1-Sieg in Mainz am vergangenen Wochenende).

So eine Bilanz hat kein anderes Team in Europa vorzuweisen: Bayern gewann in der Champions League 14 Heimspiele in Serie (Torverhältnis 52:8). Dieser Lauf soll heute gegen Atlético, das schon fix Gruppenerster ist, weitergehen. Dazu wollen sich die Münchner, die auf Jérôme Boateng (muskuläre Probleme) verzichten müssen, auch an Antoine Griezmann "rächen". Denn der Franzose hatte am 3. Mai im Semifinal-Rückspiel mit seinem Tor die Bayern aus der Königsklasse rausgeschossen und zudem bei der EM Deutschland im Semifinale mit einem Doppelpack aus dem Turnier geworfen.

Dass der Torjäger im Vorfeld der Partie gegen die Bayern stichelte ("Sie sind spielerisch nicht mehr so stark wie unter Pep Guardiola, das hat man schnell gemerkt"), erhöhte die Motivation von David Alaba und Co. weiter.

Müller ist heiß
Besonders heiß ist Thomas Müller. Denn seit dem verschossenen Elfmeter im Semifinal-Rückspiel gegen Atlético geht bei ihm fast nichts mehr. Er blieb bei der EM und in den vergangenen 13 Bundesliga-Partien ohne Tor. Präsident Uli Hoeneß meint: "Bis zu diesem Elfmeter hat der so was nie erlebt. Der hat immer nur gewonnen. Darauf war er nicht vorbereitet. Das nagt bis heute an ihm."

Systemwechsel tat gut
Aber nach Ancelottis System-Umstellung in Mainz (von 4-3-3 auf 4-2-3-1) blühte Müller, der statt am Flügel wieder auf seiner Lieblingsposition in der Mitte der offensiven Dreierreihe hinter Lewandowski ran durfte, wieder auf. Wie auch die Außenspieler Ribéry und Robben. Letzter sagte nach dem 3:1-Sieg zufrieden: "Wir hatten viel Bewegung, viel Überraschung. Das hat zuletzt ein bisschen gefehlt."

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