So, 17. Dezember 2017

Erste Bank Open

28.10.2016 19:27

Ex-Gewinner Tsonga gegen Karlovic um Finaleinzug

Das erste Halbfinale beim Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle steht fest und es lautet Jo-Wilfried Tsonga gegen Ivo Karlovic. Tsonga eliminierte am Freitag vor über 8000 Zuschauern den Bezwinger von Jürgen Melzer, Albert Ramos-Vinolas, mit 6:2, 7:6(5). Er trifft nun auf den Kroaten Ivo Karlovic, der zuvor den russischen Aufsteiger Karen Chatschanow in drei Sätzen geschlagen hatte.

"Ich bin wirklich zufrieden, ich habe einige starke Gegner geschlagen. Es macht Spaß auf dem Platz", freute sich Tsonga, der ohne Satzverlust in die Vorschlussrunde gekommen ist. Er hat damit auch die fünfte Begegnung mit dem Spanier für sich entschieden und sein drittes Saison-Semifinale nach Auckland und Monte Carlo erreicht. Der 31-jährige Franzose hat allerdings 2016 noch kein Endspiel erreicht und hatte auch Schwierigkeiten mit Verletzungen. Zuletzt hatte der Wien-Sieger von 2011 wegen einer Verletzung im linken Knie auf die Turniere in Metz, Chengdu und Peking verzichten müssen.

"Ich habe mich lange nicht mehr so gut gefühlt"
"Ich fühle mich viel besser. Ich habe meine Aufschlagbewegung geändert und es hat mir sehr geholfen. Ich habe mich seit langer Zeit nicht mehr so gut auf dem Platz gefühlt", konstatierte Tsonga. An seine noch theoretischen Chancen, sogar noch den Sprung nach London zu den ATP-Finals zu schaffen, denkt Tsonga "zero". "Ich müsste dieses und das nächste Turnier gewinnen - und habe noch nie zwei Turniere in Folge gewonnen."

"Ich strebe immer noch nach einem großen Titel"
Für den ganz großen Durchbruch hat es bei dem Publikumsliebling aus Frankreich noch nicht gereicht. Als er vor fünf Jahren in Wien gewann, hatte er große Pläne. Ob er mit seiner Entwicklung seither zufrieden ist? "Um ehrlich zu sein: Nein! Vielleicht spiele ich deshalb auch noch immer. Ich strebe immer noch nach einem großen Titel, größeren Sachen in meiner Karriere." Immer noch träumt der ehemalige Weltranglisten-Fünfte davon, vielleicht doch einmal einen Grand-Slam-Titel zu gewinnen, aber "das ist immer noch ein weiter Weg".

Schon vor ihm hatte der als Nummer acht gesetzte Karlovic allerdings weit mehr Mühe gehabt, das Semifinale zu erreichen. Das erst 20-jährige Riesentalent aus Russland, Chatschanow, forderte den 37-jährigen 2,11-Meter-Mann enorm. Karlovic benötigte 2:21 Stunden, ehe er sich mit 6:7(5), 7:6(5), 6:3 durchsetzte. Im Head-to-Head mit dem Weltranglisten-15. Tsonga führt Karlovic mit 2:1.

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