Sa, 18. November 2017

Ferrari-Teamchef:

08.10.2016 11:41

Neuer Vertrag? „Muss sich Vettel erst verdienen!“

Ferrari erhöht nach 22 sieglosen Rennen den Druck auf Superstar Sebastian Vettel. Teamchef Maurizio Arrivabene lässt die Zukunft des Deutschen offen. "Jeder von uns hat Ziele: Ich, das Team und Sebastian. Und jeder, unabhängig davon, wer er ist, muss sich seinen Platz und sein Gehalt verdienen", sagte der Italiener am Rande des Grand Prix von Japan in Suzuka.

Vettel, der mit Red Bull viermal Weltmeister wurde, durchlebt derzeit die größte Krise seiner Laufbahn. Ob sein 2017 auslaufender Vertrag bei Ferrari verlängert wird, lässt Teamchef Arrivabene bei einem Interview mit dem italienischen Fernsehen offen. "Er hat einen Vertrag mit uns. Wir haben dieses Jahr und auch das nächste Jahr eine Arbeit zu machen. Im Laufe der Saison wird man dann sehen."

Vettel müsse sich "einfach auf das Auto konzentrieren. Er investiert so viel und manchmal bedeutet das, dass er bei allem mitreden will. Manchmal muss man ihm dann sagen, was seine Hauptaufgabe ist". In der Fahrerwertung belegt Vettel vor dem 17. von 21 WM-Läufen am Sonntag in Suzuka nur den fünften Rang - schlechter platziert am Ende einer Saison war er zuletzt 2008 im Toro Rosso.

Vettel bleibt gelassen
Der Deutsche sieht nach der Kritik von Arrivabene indes keinen Grund für ein klärendes Gespräch. "Ich habe ein gutes Verhältnis zu ihm. Wenn mir etwas nicht passt, dann sage ich es ihm und umgekehrt", sagte er am Samstag in Suzuka. "Wir haben hohe Ansprüche an uns selbst. Wenn wir die nicht erfüllen, beißen wir uns als Erste in den Arsch", sagte Vettel zur wachsenden Kritik in Italien.

Hier sehen Sie die Highlights vom GP von Malaysia am vergangenen Sonntag:

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