So, 19. November 2017

EL-Qualifikation

28.07.2016 08:39

Rapid: Mit Leidenschaft zu magischen Nächten

Das Rapid-Duo Müller/Büskens greift 19 Jahre nach dem UEFA-Cup-Triumph mit Schalke gemeinsam an.

Einfach eine geile Sache. Emotion, Leidenschaft. Das hat schon einen besonderen Reiz." Logisch, dass bei diesem Thema die Augen von Mike Büskens kurz leuchten. Es ist seine nächste Premiere. Nicht nur als Rapid-, sondern als Cheftrainer.

UEFA-Cup-Sieg 1997
EUROPAPOKAL. Für Fußballer und Fans ein magisches Wort. Da hatte Büskens noch nie das alleinige Sagen. Heute schon. Und auch Andreas Müller ist wieder dabei. Jetzt als Sportchef. Einst schrieben sie als (Mit-)Spieler mit Schalke Geschichte. "Sicher die prägendste, geilste Saison unserer Karriere", erinnert sich Müller an 1996/97 zurück. "Wir waren Außenseiter, aber gut organisiert, sind gewachsen." Über Trabzonspor, Brügge, Teneriffa und Valencia hinweg, ehe auch  Inter Mailand im Elfmeterschießen fiel. "Wir haben Weltstars geschlagen. Tausende Fans haben uns begleitet. Das vergisst du nie", schwärmt Müller über den UEFA-Cup-Sieg mit Büskens und Schalke. Es war eine Sensation.

Heute schreibt Büskens an seinem ersten Europacup-Kapitel in Grün-Weiß.  Ohne Glamour, noch auf der kleinen Bühne. Denn der Gegner,  Torpedo Schodino, ist nach 15 Runden nur Achter in der weißrussischen Liga, hat keinen Teamspieler, ein trostloses Stadion (6500 Plätze) mit weiter Laufbahn. Und der Marktwert des Teams beträgt vier Millionen Euro.

Bieder und gefährlich
Klingt bieder. Und ist daher für Rapid so gefährlich. "Die Frage ist, wieviel Leidenschaft wir auf den Platz kriegen", weiß Büskens. Im Fußball kann es schnell gehen. Das bekam Grün-Weiß erst vor zwei Jahren gegen Helsinki zu spüren. Daher ist Konzentration gefragt. Torpedo Schodino, die erste von zwei Quali-Hürden, ist nicht so namhaft wie etwa letzte Saison Ajax  Amsterdam - aber das Ziel ist gleich verlockend: "Erst in der Gruppenphase winken die Spiele gegen Kaliber in den großen Arenen", sagt Müller. "Da warten dann die magischen Nächte." Und fette Einnahmen. Europapokal eben. Was das bedeutet, weiß jeder bei Rapid. Die Gruppenphase ist mittlerweile der Anspruch. Aber keine Selbstverständlichkeit. Das wissen auch die beiden ehemaligen UEFA-Cup-Sieger.

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