Mo, 20. November 2017

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31.05.2016 09:29

ÖFB-Team gegen Malta: „Wir geben 100 Prozent!“

"Wir geben 100 Prozent!" Das versprechen die Spieler vor dem heutigen Test gegen Malta in Klagenfurt. Bisher gab es acht Siege und ein Remis.

Vollgasfußball statt Schonung für die  Europameisterschaft, um keine Verletzung zu riskieren - das versprechen Marcel Koller und Österreichs Teamfußballer für den Test im Klagenfurter Wörthersee-Stadion gegen Malta. Wie sehr spielt der Teamchef da Tarnen und Täuschen, da Beobachter der Gruppengegner Ungarn, Portugal und Island auf der Tribüne sitzen? Einige geheime Trümpfe für die Endrunde, etwa bei Standardsituationen, wird Koller sicher nicht aufdecken.

"Wir werden uns die nötige Form erarbeiten"
Der Grund für die Vollgasvariante liegt in der bisherigen Erfahrung: "Nicht hundert Prozent geben bedeutet, dass man sich leichter verletzt als normal. Nicht zurückziehen ist das beste Rezept, dann passiert normal nie etwas", erklärt Abwehrchef Aleksandar Dragovic. Selbst gegen den Schweizer Sechstligisten Schluein passte vor fünf Tagen die Konzentration - also soll es heute nicht anders sein. Kapitän Christian Fuchs: "Wir müssen und werden uns in den zwei Tests die nötige Form erarbeiten."

Die  Bilanz der Nummer elf der Weltrangliste gegen die Nummer 165 sagt alles. Acht Spiele, sieben Siege, 27:4-Tore. Das einzige Remis gab es 2007 nach einem Wintertrainingslager in La Valetta - der damalige Präsident Friedrich Stickler reagierte fuchsteufelswild, was bei ihm nicht oft vorkam.

Letztes Spiel gegen Malta 2008
Das letzte Aufeinandertreffen mit den Inselkickern, die in der Qualifikation 16 Tore kassierten und zwei Punkte holten, gab es auch als Vorbereitung auf die  EURO-Endrunde vor acht Jahren. 5:1 in Graz am 30. Mai 2008, das 14.000 Zuschauer (jetzt sind 15.500 Karten verkauft, heute öffnen die Kassen beim Wörthersee Stadion um zehn Uhr) nicht von den Sitzen riss.

Bei Malta stehen mehr Spieler von damals im Kader als bei Rot-Weiß-Rot: Garics spielte durch, Harnik  und Prödl kamen als Joker, Fuchs blieb auf der Bank. Harnik sorgte in Minute 92 für das 5:1. Von der  Startformation begannen  neun Tage später in Wien nur fünf beim ersten Gruppenspiel gegen Kroatien. Auch die Spielanlage von Josef Hickersberger war anders: Dreierkette  statt Viererabwehr von Graz. Gibt’s mit Koller acht Jahre später etwas Ähnliches?

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