Sa, 18. November 2017

Legionär bei PSG

05.01.2016 08:13

Niederbacher: „Franzosen würden Arnautovic lieben“

Richard Niederbacher, Österreichs bisher einziger Legionär bei Paris St.-Germain, spricht über den möglichen Sensationstransfer von Marko Arnautovic.

Er kam 1984 zu PSG, spielte dort eine Saison an der Seite von Stars wie Luis Fernández, der mit Frankreich bei der Heim-EM 1984 den Titel erobert hatte. Klar, dass Österreichs Ex-Teamstürmer Richard Niederbacher die "alte Liebe" noch sehr am Herzen liegt - er auch vernahm, dass Paris Saint-Germain an Marko Arnautovic interessiert ist und Stoke City für den ÖFB-Star 10 Millionen Euro bieten will.

Arnautovic als Nachfolger von Ibrahimovic
"Schöne Sache", meint der Steirer, "ich bin überzeugt davon, dass Arnie dort gut ankommen würde. Die Franzosen würden ihn wegen seines Spielstils samt seinem ganzen Gehabe - positiv gemeint - lieben!"  Vielleicht auch, weil sie mit dem exzentrischen PSG-Superstar Zlatan Ibrahimovic gute Erfahrungen machten. "Kann sein. Sie wären ein sehr starkes Duo", findet Niederbacher, der sich Arnautovic beim Champions-League-Mitfavoriten gar als  Nachfolger des Schweden vorstellen könnte. "Das wären zwar große Fußstapfen, doch er hat die Qualität."
Das Leben in Frankreichs Hauptstadt, wo der 26-jährige Arnautovic mit Österreich für die EM-Gruppenspiele gegen Portugal und Israel gastiert,  birgt auch die Gefahr, abgelenkt zu werden.

So tummeln sich bei PSG neben Scheich bzw. Klubpräsident Nasser Al-Khelaifi stets Politik- und Show-Größen auf der Ehrentribüne. "Klar bietet das Leben in Paris viele schöne Seiten. Aber ich glaube, Marko hat sich die Hörner abgestoßen und weiß nun, worum es im Fußball geht." Eine wichtige Rolle spielt der Trainer. In Stoke heißt dieser Mark Hughes, der betont: "Arnie liebt die Aufmerksamkeit." PSG coacht mit Laurent Blanc ein Ex-Welt- und Europameister. Niederbacher: "Beide haben ein gutes Händchen, wie sie mit Spielern umgehen."

Arnautovic kann diese Woche bei Stoke gleich zweimal Werbung in eigener Sache machen. Am Dienstag, wenn der siebenfache Saison-Torschütze im Halbfinal-Hinspiel des englischen League Cups Liverpool empfängt - und am Samstag in der dritten Runde des FA-Cups bei Drittligist Doncaster Rovers. Für Niederbacher steht fest: "Diese Saison hat  ihm bislang richtig gutgetan. Aber wenn er die Möglichkeit hat zu wechseln, dann sollte er diesen Schritt machen. So wie ich es damals getan habe"

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