Do, 23. November 2017

Nach schwerer Kritik

26.12.2015 19:12

ÖSV-Asse vertrauen weiterhin auf den Airbag!

Der Airbag - die große Errungenschaft dieses Abfahrts-Winters - ist in Misskredit gekommen. Die schwere Verletzung von Matthias Mayer beim Sturz in Gröden hat viel Kritik an dieser Schutzvorrichtung ausgelöst. Am Sonntag nehmen die Downhiller im italienischen Santa Caterina das Training für die Dienstag-Abfahrt auf. Und die Österreicher setzen weiter auf den Airbag.

Beim Start der Abfahrts-Saison in Lake Louise wurde der Airbag erstmals in einem Rennen eingesetzt. Allerdings fast nur von den Österreichern. Weil in der Endphase der Entwicklung der ÖSV intensivst mit der italienischen Firma Dainese zusammengearbeitet hat. Das für seine Motorrad-Bekleidung berühmte Unternehmen trat auch dem österreichischen Skipool bei.

An vorderster Front bei der Entwicklung: Matthias Mayer - just der, der nach seinem Saslong-Crash bei 109 km/h und 13G den Heiligen Abend mit einer Brustwirbel-Fraktur in einem Innsbrucker Krankenhaus verbringen musste.

Hier sehen Sie den Sturz von Matthias Mayer in Gröden:

Ted Ligety gab öffentlich dem Airbag Schuld. Hersteller und ÖSV bestritten dies. Beweisen lässt sich keines von beiden. Übrig bleibt so ein flaues Gefühl.

Herren-Chef Andreas Puelacher sprach bei der internen Teamsitzung das Thema Airbag noch einmal an. Nach wie vor stellt der ÖSV seinen Rennfahrern die Verwendung frei. Nach wie vor sprechen sich die Trainer für die Sicherheits-Jacke aus.

"Ich habe mir das Video wieder und wieder angesehen. Und ich bin überzeugt, dass der Airbag Mothl vor weiteren schweren Verletzungen geschützt hat", sagt Abfahrtstrainer Flo Winkler. Er hat beim "Geheimtraining" der Österreicher in Santa Caterina vor Weihnachten auch nach wie vor eine positive Stimmung gegenüber dem "Luftballon" registriert.

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