So, 22. Oktober 2017

Nordische Kombi

20.12.2015 17:07

ÖSV-Kombinierer bei Frenzel-Sieg nur Zuschauer

Der Heimweltcup in Ramsau ist für die ÖSV-Kombinierer zum dritten Mal in Folge ohne Podestplatz zu Ende gegangen. Lukas Klapfer war am Sonntag als lediglich Zwölfter wieder bester Österreicher. Weltmeister Bernhard Gruber kam nach einem Sturz im Springen nicht über Rang 43 hinaus. Als Sieger durfte sich im zweiten Bewerb Weltcuptitelverteidiger Eric Frenzel aus Deutschland feiern lassen.

Nachdem es am Vortag einen norwegischen Triple-Erfolg gegeben hatte, landete im zweiten Bewerb mit Sprungsieger Jarl Magnus Riiber auf Platz zwei ein Norsker auf dem Stockerl. Der erst 18-jährige Schützling des steirische Sprungtrainers Nik Huber rang im Zielsprint Frenzels Landsmann Manuel Faißt nieder. Frenzel holte seinen 24. Weltcupsieg in souveräner Manier zehn Sekunden vor dem Duo.

Lokalmatador Klapfer kam erst eine halbe Minute hinter dem Deutschen ins Ziel. Der erste Ramsau-Podestplatz für den ÖSV seit Mario Stechers drittem Rang im Jahr 2012 war dieses Mal deutlich weiter weg als beim Massensprint am Vortag. Denn der am Samstag zehntplatzierte Klapfer konnte nicht bis ins Finale mit den Schnellsten mithalten.

"In der Schlussrunde, als das Tempo zweimal erhöht worden ist, ist es mir zu viel geworden", bekannte der beim Saisonauftakt in Lillehammer einmal drittplatzierte Steirer. Mit reichlich Training über die Feiertage hofft er aber, wieder besser auf Touren zu kommen. "Weihnachten wird sicher nicht gemütlich. Ich bin nicht weit weg, wenn auf der Schanze wieder alles zusammenpasst, bin ich dabei. Ich werde aber auch an der Endgeschwindigkeit arbeiten, dann hoffe ich, dass ich im Jänner wieder stärker zurückkomme."

Das hofft auch ÖSV-Cheftrainer Christoph Eugen, der seine Enttäuschung nicht verbergen konnte. "Wir haben mehr drauf, als wir hier gezeigt haben. Das war einfach zu wenig. Schade, dass es immer in der Ramsau ist, wo wir uns schwertun. Das war ein Wochenende, mit dem man nicht zufrieden sein kann", betonte Eugen. Seine Athleten seien vielleicht etwas zu verkrampft gewesen, vermutete der ÖSV-Trainer. Trotz des schwachen Abschneidens gelte es aber, nach einer kurzen Weihnachtspause in beiden Disziplinen in Ruhe weiterzuarbeiten.

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