Fr, 24. November 2017

ÖVP-FPÖ-Plan

28.10.2015 10:29

OÖ will Bezirkshauptmannschaften fusionieren

Für oberösterreichische Verhältnisse muss man von einer radikalen Kur sprechen: ÖVP und FPÖ sind sich einig, die Anzahl der Bezirkshauptmannschaften im Bundesland zu minimieren. Begonnen werden soll mit einem Projekt in den Bezirken Grieskirchen und Eferding, von Fusionen ist aber derzeit keine Rede.

Mastermind hinter diesen Plänen ist mit Herwig Mahr der neue Klubobmann der Freiheitlichen im Landtag. Er sagt: "Für uns ist es am schlüssigsten, solche Möglichkeiten der Zusammenarbeit in den Bezirken Grieskirchen und Eferding zu versuchen. Bei dem Modellprojekt sollen die beiden Bezirke eine Verwaltungsgemeinschaft bilden, Grieskirchen soll künftig der Hauptstandort sein, Eferding eine Servicestelle für die Bürger." Und: "Es soll nur noch einen Bezirkshauptmann geben."

Angedacht ist, idente Abteilungen der Behörden zusammenzuführen, effizienter zu sein. Klubchef Mahr: "Es ist ganz sinnvoll, Synergien zu nutzen. Die Identität der Bezirke wird aber sicher bestehen bleiben."

"Keine Änderungen bei Autokennzeichen"
Das bedeutet, dass die Bezirksgrenzen, wie es in der Steiermark der Fall war, nicht neu gezogen werden. "Es wird auch keine Änderungen bei den Autokennzeichen geben. Solche Fehler machen wir nicht", beruhigt Mahr. In den nächsten Monaten wollen ÖVP und FPÖ an Details feilen, vollzogen werden könnte diese Fusion schon ab 1. Jänner 2017. Detail am Rande: Auch über eine intensivere Zusammenarbeit in weiteren Bezirken gibt es bereits Gespräche.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden