Mi, 13. Dezember 2017

Nach Trainingssturz

24.10.2015 08:56

Anna Fenninger meldet sich: "Muss geduldig sein"

Jetzt meldet sich Anna Fenninger zu Wort. Erstmals nach ihrem tragischen Trainingsunfall wendet sich Österreichs Ski-Queen an die Öffentlichkeit. "Ich muss jetzt geduldig sein", lässt sie per Facebook-Posting wissen. Der Sturz, der in ihrem Knie ziemlich alles zerstörte, sehen Sie im Video oben.

"Das war mein letzter Schwung für die nächsten neun Monate", schreibt Anna Fenninger über einem Foto von der besagten Trainingsfahrt: "Ich möchte mich bei allen für den unglaublichen Zuspruch bedanken." Das "klingt" schon weider einigermaßen optimistisch.

"Alles kaputt"
Dabei sei in Annas Knie "alles kaputt", wie Dr. Wolfgang Exel, Leiter des "Krone"-Gesundheitsressorts, im Gespräch mit Peter Moizi erklärte. Das Interview sehen Sie hier:

Zustand "besser als erwartet"
Dr. Christian Hoser zeigte sich als behandelnder Arzt von Anna Fenninger am Freitag, zwei Tage nach der Knieoperation, in der Privatklinik Hochrum zufrieden mit der Entwicklung seiner Patientin. "Ihr Zustand ist besser als man erwarten durfte", erklärte der Mediziner in einem am Freitag auf der ÖSV-Website veröffentlichten Interview.

Beim Verbandswechsel habe das operierte rechte Knie der zweifachen Weltcupsiegerin keine Entzündungszeichen erkennen lassen, die deutliche Schwellung sei "für diese Situation im normalen Bereich", sagte Hoser. Fenninger absolviert nach den bei einem Trainingssturz in Sölden erlittenen mehrfachen Bänderrissen bereits Bewegungsübungen und ist laut dem Arzt mit Krücken "ganz sicher unterwegs".

Schröcksnadel: "Keine Katastrophe"
ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel hatte am Freitag Fenninger in der Privatklinik Hochrum einen Besuch abgestattet. "Sie war gut drauf, sofern man in solchen Situationen gut drauf sein kann. Sie hat gelacht und gesagt, dass sie sich die Rennen am Wochenende anschauen wird", berichtete der Verbandschef auf einer Pressekonferenz des Österreichischen Skiverbandes in Sölden. "Das ist keine Katastrophe. Katastrophen im Sport kennen wir andere", sagte Schröcksnadel und meinte die Stabhochspringerin Kira Grünberg und die Synchronschwimmerin Vanessa Sahinovic, die beide nach Unfällen querschnittsgelähmt sind. "Anna wird wieder gesund. Sie wird wieder fahren, sie wird im nächsten Jahr voll angreifen", ist sich Schröcksnadel sicher.

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