Fr, 24. November 2017

ÖVP legt Papier vor

27.02.2015 14:38

Gemeindebau-Streit: „4.880 Wohnungen stehen leer“

Der Konter ließ nicht lange auf sich warten: Kaum hat die Wiener SPÖ auf ihrer Klubklausur im burgenländischen Rust den Start ihrer neuen Gemeindebau-Offensive verkündet, legt nun ÖVP-Chef Manfred Juraczka ein interessantes Papier auf den Tisch - demnach stehen derzeit 4.880 günstige Mietwohnungen von Wiener Wohnen leer.

"4.880 geförderte Wohnungen sind derzeit nicht vermietet. Offenbar schaffen die Mitarbeiter von Wiener Wohnen nicht, die Wohnungen schneller an Nachmieter zu übergeben", kritisiert Juraczka.

Dazu Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ): "Bei einem Wohnungsbestand von 220.000 Wohnungen stehen nur 2,3 Prozent leer. Und auch das ist zu erklären: Während Instandsetzungsarbeiten können die Wohnungen nicht vermietet werden, nur 302 Wohnungen sind länger als ein Jahr nicht vergeben. Außerdem muss vor jeder Neuvergabe ein Elektrobefund abgewartet werden, das dauert bis zu vier Wochen."

"Direktvergabe wird forciert"
Dass Neumieter "bis zu vier Wochen" länger auf eine Wohnung warten müssen, weil der (stadteigene) Stromversorger Wiener Netze nicht schneller für die (stadteigene) Gesellschaft Wiener Wohnen arbeiten kann, findet auch Ludwig "nicht sehr gut". Seine Verbesserungsvorschläge: "Die Direktvergabe wird forciert. Und die Aufkategorisierungen erfolgen selektiver."

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