Sa, 18. November 2017

US Open

26.08.2014 13:10

Djokovic nimmt Auftakthürde Schwartzman ohne Mühe

Die beiden bei den US Open angetretenen heurigen Grand-Slam-Sieger bei den Herren haben am Montag die zweite Runde erreicht. Wimbledon-Sieger Novak Djokovic kam durch ein 6:1, 6:2, 6:4 gegen den Argentinier Diego Schwartzman weiter, Australian-Open-Triumphator Stan Wawrinka setzte sich gegen den Tschechen Jiri Vesely 6:2, 7:6(6), 7:6(3) durch.

Djokovic hatte seine Arbeit nach knapp eineinhalb Stunden sehr überzeugend erledigt. Nach zwei frühen Niederlagen in Toronto und Cincinnati waren gewisse Zweifel an der Form des Wimbledon-Siegers aufgekommen, doch Grand-Slam-Turniere sind eine andere Sache. In New York wird mit ihm zu rechnen sein. "Ich bin sehr erfreut über mein Spiel", sagte der Serbe. "Es ist nie leicht, gut in einen Grand Slam zu starten. Ich hatte zuletzt nicht viel Zeit, um an Tennis zu denken", gab Djokovic zu. Er hatte diesen Sommer seine Freundin Jelena Ristic geheiratet und wird im Herbst erstmals Vater. Nächster Gegner des 27-Jährigen ist mit dem französischen Weltranglisten-81. Paul-Henri Mathieu ein Spieler, der ihn ebenfalls noch nicht über Gebühr fordern dürfte.

Wawrinka "zum Teil zu sehr genervt"
Wawrinka hatte gegen Vesely mehr Mühe. "Ich bin zufrieden, dass ich in drei Sätzen gewonnen habe", sagte der 29-Jährige. Dass es in der ersten Runde gegen den Weltranglisten-75. nicht einfacher war, hatte er sich zum Teil auch selber zuzuschreiben. In Durchgang zwei war er als Rückschläger sogar vor dem Satzverlust gewesen, rettete sich aber noch mit einem Rebreak. Im Tiebreak hatte Wawrinka auch einen Satzball abzuwehren. "Ich habe mich zum Teil zu sehr genervt. Ich bin eben ein Perfektionist, auch wenn ich weiß, dass ich zu Beginn eines Turniers selten auf höchstem Niveau spiele. Manchmal bin ich zu hart mit mir selber, weil mein durchschnittliches Tennis eben auch besser geworden ist." Dabei gehe es in den ersten Runden darum, das "richtige" Tennis zu spielen, nicht das "beste".

Murray mit Mühe weiter
Nur mit Mühe kam Andy Murray weiter. Der US-Open-Champion von 2012 machte gegen den Holländer Robin Haase (ATP-Rang 70) einen alles andere als fitten Eindruck und schien mit Schmerzen in Schulter und Hüfte zu kämpfen. Der Schotte holte gegen den zweifachen Kitzbühel-Sieger aber im vierten Satz einen 1:4-Rückstand auf und gewann 6:3, 7:6, 1:6, 7:5. Für eine Überraschung sorgte der Australier Nick Kyrgios. Der 19-jährige Wimbledon-Viertelfinalist schaltete den als Nummer 21 gesetzten Russen Michail Juschni in vier Sätzen aus.

Venus Williams gewinnt "Oldie-Duell" gegen Date
Die zweifache US-Open-Siegerin Venus Williams gewann indes das "Oldies-Duell" gegen Kimiko Date-Krumm. Die 34-jährige US-Amerikanerin besiegte die neun Jahre ältere Japanerin bei mehr als 30 Grad mit 2:6, 6:3, 6:3. Date-Krumm, die 1993 und 1994 im Viertelfinale der US Open gestanden war, hatte im dritten Satz nach 2:5-Rückstand einen Spielball zum 4:5 vergeben. Die Nummer fünf der Setzliste stieg ebenfalls auf: Die Russin Maria Scharapowa fertigte ihre Landsfrau und Freundin Maria Kirilenko 6:4, 6:0 ab.

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