So, 22. Oktober 2017

Beachvolleyball

31.07.2014 13:13

Clemens Doppler kam zurück, sah und siegte

Grandioser Auftaktsieg! Clemens Doppler und Alex Horst "rockten" am Donnerstag den Center Court von Klagenfurt, besiegten die Polen Kantor/Losiak 2:0. Xandi Huber und Robin Seidl verloren hingegen 0:2 gegen die Deutschen Böckermann & Urbatzka, ebenso Lorenz Petutschnig und Tobias Winter gegen die Holländer Stiekma/Varenhorst.

"Es war sehr emotional, ich hab schon sehr schlucken müssen, als ich eingelaufen bin", gestand Clemens Doppler in den Katakomben des "Hexenkessels" von Klagenfurt nach dem 2:0-Sieg. Letztes Jahr war ihm hier das Kreuzband gerissen. Doch er hat sich zurückgekämpft - und wie! "Es war hochklassig", schnalzten er und auch sein Partner Alex Horst nach dem Triumph mit der Zunge. Denn Kantor/Losiak gaben ihr letztes Hemd, aber die Österreicher waren einfach stärker. Knapp 10.000 Fans feierten unsere Stars.

Deutsche extrem trocken
Für die Lokalmatadore Xandi Huber und Robin Seidl verlief der Auftakt nicht nach Maß, in zwei knappen Sätzen mussten sie sich Böckermann/Urbatzka (D) 16:21 und 19:21 geschlagen geben. "Die Deutschen waren sehr gut und haben ihre Chancen trocken verwertet. Auf dem harten Platz tun sich die großen Teams bei Angriffen leicht", meint der 1,79 Meter große Xandi. Robin ergänzt: "Wir sind erst im zweiten Satz ins Spiel gekommen, haben auch da zwei blöde Fehler gemacht. Die Fans waren der Wahnsinn, gegen Kasachsten geben wir wieder alles."

Premiere ebenso verpatzt
Verpatzte Premiere auch für Österreichs Youngsters Lorenz Petutschnig und Tobias Winter! Sie verloren ihren ersten gemeinsamen Auftritt beim Grand Slam in Klagenfurt, sie mussten sich den holländischen Riesen Stiekema/Varenhorst mit 0:2 (16, 13) geschlagen geben. "Wir haben aber nicht so schlecht gespielt, wie es das Ergebnis vermuten lässt." In den beiden brasilianischen Duellen Donnerstag gegen Alison/Bruno und Freitag gegen Vitor Felipe/Evandro geht's um den Aufstieg aus der Gruppenphase.

Talente bleiben zuversichtlich
Bei einem Block von Varenhorst flog Lorenz die Kappe davon, der EM-9. aus dem Vorjahr stapfte frustriert durch den Sand. "Wir waren immer unter Druck", so der 20-Jährige, der nur selten die "Petutschnig"-Faust ballen konnte. Weil die Holländer durch den 2,12-Meter-Hühnen Varenhorst nicht nur am Block stark waren, sondern auch beim Service. "Da werd ich fast aggressiv, wenn dir der Lange ein Ass nach dem anderen reinhaut. Jetzt haben wir gegen die beiden wieder verloren - sie sind allmählich unser Angstgegner", seufzte Lorenz, während Tobias bei seinem Debüt am legendärsten Center Court der Welt rasch wieder zuversichtlich war: "Vor diesem Publikum zu spielen, ist einfach ein Wahnsinn. Da ist auch gegen die Brasilianer alles drin."

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