Mi, 22. November 2017

Eishockey-WM

14.05.2014 22:29

Russland erringt vierten Sieg im vierten Spiel

Die russische Eishockey-Nationalmannschaft hat den vierten Sieg im vierten Spiel der WM in Minsk errungen und führt die Tabelle der Gruppe B überlegen an. Die "Sbornaja" setzte sich am Mittwochabend 7:2 gegen Außenseiter Kasachstan durch. Die Schweiz bejubelte mit dem 3:2 über Deutschland den ersten Sieg, ebenso wie in Gruppe A Slowakei mit einem 5:2 über Norwegen.

Die Russen hatten ihr Visier in der Überzahl gut eingestellt, die Treffer von Sergei Plotnikow (15.), Igor Jakowlew (23.) und Danis Saripow (24.) fielen jeweils im Powerplay. Mit dem 4:0 durch Nikolai Kuljomin (32.) war bereits Mitte des zweiten Drittels die Vorentscheidung gefallen. Viktor Tichnow erhöhte zu Beginn des dritten Drittels auf 5:0 (42.), Kasachstan gelangen durch Michail Panschin (50.) und Andrei Spididonow (54.) noch zwei Ehrentreffer, ehe Plotnikow (60. PP) und Alexander Burmistrow (60.) nochmals erhöhten.

Das deutsche Team kassierte innerhalb von 24 Stunden die zweite Niederlage und sieht die Viertelfinal-Hoffnungen schwinden. "Das nächste Spiel zählt, alles andere interessiert nicht", machte Stürmer Kai Hospelt den Teamkameraden Mut. Am Samstag wartet Gastgeber Weißrussland.

Erster Erfolg für die Schweizer
Für die Eidgenossen war der erste Erfolg nach drei Niederlagen Balsam auf die Wunden. "Es fällt uns natürlich ein Stein vom Herzen", sagte Teamleader Roman Josi, der das 1:0 im Powerplay durch Damien Brunner (13.) sowie das 2:1 durch Denis Hollenstein (33.) perfekt vorbereitet hatte. "Natürlich war uns bewusst, wie viel auf dem Spiel stand. Je länger das Turnier dauert, umso schwieriger ist es, den ersten Sieg zu realisieren. Aber ich bin sicher, dass diese drei Punkte etwas bewirken", meinte der NHL-Star weiter.

In Gruppe A setzte sich Tschechien mit Mühe mit 2:0 gegen Italien durch, die Treffer erzielten Jiri Sekac (23.) und der 42-jährige Altstar Jaromir Jagr (56.). "Es war ein schweres Spiel für uns", gestand Verteidiger Ondrej Nemec. Einen Dämpfer kassierte Norwegen, das gegen Schlusslicht Slowakei als Verlierer vom Eis ging. Bis zum 2:2 verlief die Partie ausgeglichen, nach Treffern von Ladislav Nagy (40., 48.) und einem Tor von Michel Miklik (49.) innerhalb von zehn Minuten war die Vorentscheidung aber gefallen. Treffer fielen dann nicht mehr.

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