Di, 17. Oktober 2017

Spielverderber

17.02.2014 11:20

Nebel sorgt für serienweise Absagen bei Olympia

Dichter Nebel hat sich auch zu Wochenbeginn als Spielverderber bei Olympia erwiesen. Der schon am Sonntag abgesagte olympische Biathlon-Massenstart-Bewerb der Herren musste am Montag erneut verschoben und letztlich sogar überhaupt auf Dienstag verlegt werden. Gestartet werden soll um 11.30 Uhr. Auch die Qualifikation für den Damen-Riesentorlauf fiel dem Nebel zum Opfer und wurde abgesagt - ebenso wie der Snowboard-Cross-Bewerb der Herren.

Die an Abendrennen gewöhnten Biathleten hatten sich diesmal schon am frühen Montagvormittag im Laura-Stadion eingefunden, mussten aber schon vor dem Einschießen wieder abziehen. Die Sichtweite betrug zeitweise nur einige Meter. Nach einer Verschiebung auf den späten Nachmittag folgte um 14 Uhr Ortszeit die endgültige Absage.

"Einfach ist es nicht"
Die Situation sei natürlich alles andere als optimal, betonte Sprint-Silbermedaillengewinner Dominik Landertinger. "Einfach ist es nicht. Man muss sich ja auf das Rennen vorbereiten und auch schauen, dass es mit den Trainings läuft", erklärte der neben Simon Eder und Christoph Sumann für den Massenstart qualifizierte Tiroler nach der wiederholten Absage.

Im Gegensatz zu den vergangenen Tagen war das Team wegen der ursprünglich geplanten Startzeit um 10 Uhr Ortszeit schon früh aus den Federn gekrochen. "Heute in der Früh war es schon zäh, wir sind um 7 Uhr aufgestanden. Sonst haben wir wegen der Abendrennen immer lange geschlafen, aber man kann eh nichts machen", sagte Landertinger, bevor er sich zum Training auf die Langlaufloipe aufmachte. Ihm sei es egal, ob der Bewerb am Dienstag vormittags oder abends stattfindet, solange er es rechtzeitig erfahre. Am Dienstag wird in der Gebirgsregion mit Regen gerechnet.

Schlechte Sicht auch für die Snowboarder
Die Sichtweite im Extrem-Park in Rosa Chutor, wo der Snowboard-Bewerb steigen sollte, betrug teilweise weniger als 50 Meter. Der neue Zeitplan ist offen und soll am Montagabend im Rahmen eines Meetings der Trainer fixiert werden.

Um 8 Uhr hätte der Bewerb für das ÖSV-Trio Markus Schairer, Alessandro Hämmerle und Hanno Douschan mit den sogenannten Setzungsläufen beginnen sollen. Doch nach erstem Zuwarten wurden diese gestrichen, die FIS-Rangliste hätte über die Setzungen ab dem Achtelfinale entscheiden sollen. Doch die Wetterlage änderte sich nicht entscheidend, der Nebel wurde zwar teilweise weniger, blieb aber im oberen Bereich zu stark. Um 11.05 Uhr wurde der Bewerb dann endgültig abgesagt.

Keine RTL-Quali bei den Damen
Auch bei den Ski-Damen wirbelte der Nebel die Pläne kräftig durcheinander. In der für den Montag angesetzten Qualifikation hätte sich auch Nicole Hosp noch ins Aufgebot fahren können, die Tirolerin hat in Russland bereits Super-Kombi-Silber und Super-G-Bronze gewonnen. Dichter Nebel machte Zeitläufe aber nicht möglich. Neben den fix qualifizierten Anna Fenninger und Kathrin Zettel erhalten somit Elisabeth Görgl und Michaela Kirchgasser Startplätze für den Bewerb.

Start schon um 6.30 Uhr
Wie am Montagnachmittag bekannt gegeben wurde, beginnt der erste Durchgang des Damen-Riesentorlaufs am Dienstag schon um 6.30 Uhr. Die Entscheidung im zweiten Durchgang soll ab 10 Uhr fallen.

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