Di, 21. November 2017

Neuer Bolide F14T

25.01.2014 17:11

Ferrari mit Staubsaugernase soll WM-Titel bringen

Ferrari hat am Samstag seinen neuen Formel-1-Boliden präsentiert. Die Scuderia stellte im Internet erste Bilder und ein Video des F14T vor, in dem die Piloten Fernando Alonso aus Spanien und der Finne Kimi Räikkönen Jagd auf den deutschen Serien-Weltmeister Sebastian Vettel im Red Bull machen sollen. Das Team aus Maranello hofft auf Zuverlässigkeit - und vertraut einer Staubsaugernase.

Der rote Rennwagen zeichnet sich auf den ersten Blick durch ein modifiziertes Konzept der Front aus: Im Gegensatz zum McLaren-Team oder zu Lotus ist die Nasenspitze des F14T - über den Namen hatten die Scuderia-Fans online abstimmen dürfen - deutlich tiefer gezogen und zudem breiter als bei der Konkurrenz. Und noch etwas ist nicht zu übersehen: Das Heck ist schwarz lackiert.

"Jetzt ist die Zeit zu siegen"
Mit seiner neuen "Roten Göttin" will Ferrari in dieser Saison endlich den deutschen Serien-Champion Sebastian Vettel endlich Thron stoßen. "Jetzt ist die Zeit zu siegen", forderte Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo unmissverständlich. Die ersten technischen Details werden wohl erst am Dienstag beim Teststart auf der südspanischen Rennstrecke in Jerez de la Frontera offenkundig werden.

Ferrari setzt in dieser Saison außerdem auf das einzige Weltmeister-Duo (kleines Bild) als Fahrerpaarung: Neben Vizeweltmeister Fernando Alonso aus Spanien will auch der finnische Lotus-Rückkehrer Kimi Räikkönen, 2007 der bisher letzte F1-Champion des Traditionsteams, Vettel den Titel abjagen. "Hoffentlich schaffen wir es dieses Mal", sagte Alonso, der mit der Nummer 14 starten wird. "Das Ziel ist dasselbe wie damals - der ganz große Triumph", ergänzte Räikkönen, der schon 2007 bis 2009 für Ferrari gefahren ist.

Ferrari setzt auch auf Zuverlässigkeit
Zuverlässigkeit soll dabei zu einem wichtigen Baustein werden, um die Dominanz von Red Bull nach vier Jahren endlich zu brechen. "Die technische Herausforderung ist die größte in den vergangenen zehn Jahren in der Formel 1", betonte Teamchef Stefano Domenicali bei der Präsentation in Maranello.

Der Italiener untertreibt nicht. Neben der technischen Herausforderung mit neuen Turbo-Motoren und einem komplexeren Hybridsystem mussten die Designer vor allem an der Frontpartie der Autos auch aerodynamische Veränderungen berücksichtigen. So wurde die Maximalhöhe der Nasen von 55 Zentimeter auf 18,5 Zentimeter gesenkt.

"Die Saison wird sehr, sehr lang. Daher ist es wichtig, mit einem zuverlässigen Wagen zu starten und dann die Weiterentwicklung auf dem Aerodynamik-Sektor zu haben, die vergangenes Jahr nicht da war", erklärte Domenicali und verhehlte damit die eigenen Versäumnisse aus der Vorsaison nicht. Red Bull war nämlich aus der Sommerpause 2013 gestärkt hervorgegangen - die Konkurrenz um Ferrari konnte hingegen in der zweiten Saisonhälfte nicht mehr mithalten.

Erste Testfahrten ab Dienstag in Jerez
Spannung versprechen nun die ersten Testfahrten mit den neuen Boliden ab Dienstag in Jerez. "Ich rechne damit, dass die ersten Tage der Tests eine große Herausforderung sein werden", sagte Domenicali und warnte vor dem hohen Druck 2014. "Wir müssen uns auf unseren Job weiter sehr konzentrieren."

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