Fr, 24. November 2017

Vor „Kitz“-Slalom

23.01.2014 17:03

Hirscher stellt sich Rummel und Favoritenrolle

Marcel Hirscher hat am Donnerstagnachmittag nach seiner Ankunft in Kitzbühel für einen kleinen Medienansturm gesorgt. Dass er als Topfavorit für den Slalom am Freitag gehandelt wird, steckt der amtierende Weltmeister locker weg. "Ich kann es keinem verübeln, wenn er sagt: 'Der Hirscher muss den Slalom gewinnen.' Aber das ist kein Kinderrennen", meinte Hirscher.

Ein Weltcup-Event wie jenes auf dem Ganslernhang gewinne man "nicht im Vorbeigehen". "Das primäre Ziel von mir ist auch hier in Kitzbühel, dass ich mein Maximum abrufe. Der Rest ergibt sich von selbst", sagte der 24-Jährige im Rahmen eines PR-Termins seines Sponsors Raiffeisen. Seine öffentlichen Auftritte in der Gamsstadt wolle er angesichts von zwei Renneinsätzen "eher kurz halten", Zeit zum Mitfeiern bleibe erst nach Karriereende.

Winterliche Temperaturen "richtig cool"
Am Donnerstagvormittag hatte Hirscher wenige Kilometer von "Kitz" entfernt in Going trainiert. "Zum ersten Mal seit Langem waren die Verhältnisse und Temperaturen winterlich, das war richtig cool." Die neuen Voraussetzungen in Kitzbühel am Freitag (statt Sonntag) und unter Flutlicht würden die Ausgangslage laut Hirscher doch ein wenig verändern: "Das wird sicher einen Unterschied ausmachen."

Den Start am Sonntag in der Super-Kombi hat Hirscher fix eingeplant. Da hat er dann die Gelegenheit, erstmals mit seiner eigenen Gondel auf den Hahnenkamm zu fahren. "Denn ich muss gestehen, dass ich in Kitzbühel noch nie Gondel gefahren bin, aber das wird sich am Sonntag ändern", berichtete der "Kitz"-Slalom-Sieger 2013, der sich für Sonntag vorgenommen hat: "Ich möchte im Super-G unter die Top 30 und dann mit einer guten Nummer in den Slalom gehen."

Riesige Torte in Form einer Babuschka-Puppe
Bei Raiffeisen ist man über Hirschers Erfolge natürlich begeistert. Damit dies auch in Sotschi so bleibt, gab Raiffeisen-Marketingleiter Leodegar Pruschak seinem Schützling eine riesige Torte in Form einer Babuschka-Puppe auf den Weg Richtung Olympia mit. Sie soll ihm ähnlich viel Glück bringen wie jener Steirerhut, den Hirscher vor der Heim-WM in Schladming erhalten hatte. "Marcel hat natürlich einen großen Druck. Wie er damit umgeht, hat er aber schon in Schladming eindrucksvoll bewiesen", meinte Pruschak.

Größere schauspielerische Einsätze wie jene von Hermann Maier sind für Hirscher in naher Zukunft laut Pruschak nicht geplant: "Marcel hat auch in diesem Bereich großes Potenzial und wir haben da einige gute Ideen in der Schublade. Aber derzeit soll er sich auf seinen Hauptjob konzentrieren."

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