Mi, 22. November 2017

Snowboard-Weltcup

18.01.2014 17:23

1. Weltcupsieg für Vorarlberger Mathies

Österreich hat wenige Wochen vor den Olympischen Spielen in Sotschi einen neuen Siegfahrer im Snowboard-Weltcup. Der Vorarlberger Lukas Mathies triumphierte am Samstag im Parallel-Riesentorlauf von Rogla. Der 22-Jährige übernahm damit auch die Führung im Parallel-Weltcup. Bei den Damen überzeugten Julia Dujmovits, Ina Meschik und Marion Kreiner mit den Plätzen drei bis fünf.

Mathies hatte im Dezember bereits mit zwei dritten Plätzen in Carezza aufgezeigt, diesmal gelang ihm der Sprung ganz nach oben auf das Podest. "Heute ist mir alles aufgegangen, das ist unglaublich", jubelte Mathies. Auf den Plätzen landeten Zan Kosir und der Franzose Sylvain Dufour. Die beiden sind auch die ersten Mathies-Verfolger im Weltcup. Schon in der Qualifikation war der Vorarlberger der Schnellste gewesen. "Ich habe jeden Lauf gewonnen. Ich bin sehr glücklich über diese Konstanz. Das war mein dritter Podestplatz in diesem Jahr, das gibt mir auch im Hinblick auf Sotschi sehr viel Selbstvertrauen", erklärte Mathies.

Prommegger und Karl auf Sotschi-Kurs
Vor Olympia stehen für die Raceboarder nur noch in zwei Wochen in Sudelfeld Weltcup-Bewerbe auf dem Programm - diese allerdings bereits nach der Nominierung am 27. Jänner. Mathies hat sein Ticket längst in der Tasche, dahinter wird es bei den Herren um die drei weiteren Plätze aber eng. Andreas Prommegger fuhr in Rogla auf Platz sechs, Vierfach-Weltmeister und Olympia-Silbermedaillen-Gewinner Benjamin Karl kam nicht über Rang elf hinaus.

Für Sotschi sollte es für das Duo dennoch reichen, hat sich doch auch sonst kein ÖSV-Boarder aufgedrängt. Anton Unterkofler gewann zwar den Auftakt in Carezza, seither überstand er aber keine Qualifikation mehr. Für Routinier Siegfried Grabner könnte sein 28. Platz in Rogla für die fünfte Olympia-Teilnahme zu wenig gewesen sein. "Die Hoffnung stirbt zuletzt", sagte der 38-Jährige. "Es liegt nicht mehr in meiner Hand."

Dujmovits, Meschik und Kreiner bestätigten gute Form
Bei den Damen bestätigten Dujmovits, Meschik und Kreiner ihre gute Form. Im direkten Duell um Platz drei setzte sich Dujmovits gegen ihre Teamkollegin durch. "Es ist zufriedenstellend, in beiden Disziplinen Topleistungen bringen zu können", sagte die Burgenländerin, die schon vergangenen Sonntag im Parallelslalom in Bad Gastein als Zweite auf dem Podest gelandet war. Auch Meschik war stark. "Im Semifinale und Finale habe ich aber zu viel riskiert", erklärte die Kärntnerin ihre Ausrutscher.

Im Kampf um das vierte ÖSV-Olympiaticket brachte sich die 40-jährige Claudia Riegler (14.) gegenüber Sabine Schöffmann (24.) in Poleposition. Ihren Premierensieg holte sich die Tschechin Ester Ledecka vor der Japanerin Tomoka Takeuchi. Ledecka, im Halbfinale gegen Meschik erfolgreich, ist zuletzt auch im alpinen Ski-Europacup aktiv gewesen. Gut möglich, dass die 18-Jährige in Sotschi nicht nur mit einem, sondern auch auf zwei Brettern antritt.

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