Mi, 23. Mai 2018

Vorzeitiges Tour-Aus

02.01.2014 16:45

Martin Schmitt sagt leise Servus

Die deutschen Skispringer sind ohne Martin Schmitt zur zweiten Tournee-Hälfte nach Österreich weitergereist. Nach dem von Bundestrainer Werner Schuster verfügten Tournee-Aus und dem damit verbundenen möglichen Karriereende packte Schmitt seine sieben Sachen aber ohne Groll.

"Ich fahre mit guten Gedanken nach Hause", erklärte der 35-jährige Skisprung-Oldie zum Abschied. "Ich kann mich bei den Fans nur bedanken für all die Jahre, in denen ich immer wahnsinnig unterstützt wurde. Das ist etwas ganz Besonderes für mich."

"Irgendwas werde ich machen"
Mit Schusters Entscheidung, Schmitt nicht nach Innsbruck und Bischofshofen mitzunehmen, endete am Neujahrstag eine Ära im deutschen Skisprung. Schmitt vermied es zwar, seinen Rücktritt offiziell zu verkünden, doch die Gedanken gehen längst in die Zukunft. "Es ist geplant, dass ich mich weiter im Skispringen einbringe. In welcher Form genau, wird man sehen. Da brauche ich etwas Abstand. Aber irgendwas werde ich machen", sagte er.

Der Deutsche Skiverband will Schmitt, der bis 2015 ein Trainerstudium in Köln absolviert, für eine intensive Zusammenarbeit gewinnen. "Martin hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend mit den Aufgaben beschäftigt, die es im Verband gibt. Ich hoffe, er findet den Weg zu uns. In welcher Aufgabe, müssen wir sehen", sagte DSV-Sportdirektor Thomas Pfüller.

Unter erfolgreichsten deutschen Springern
Mit vier WM-Titeln, dem Olympia-Gold 2002 im Team sowie zwei Gesamttriumphen und 28 Einzelsiegen im Weltcup zählt Schmitt zu den erfolgreichsten deutschen Springern der Geschichte. Die Fans feierten Schmitt bis zum letzten Sprung, obwohl er seit fast zwölf Jahren keinen Weltcupsieg mehr landen konnte.

"Gerade wenn es nicht so lief, habe ich so viele positive Rückmeldungen und Zuspruch bekommen. Deshalb habe ich mich so darauf gefreut, dass ich bei dieser Tournee noch einmal an den Start gehen konnte", sagte Schmitt.

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