Sa, 16. Dezember 2017

tipp3-Bundesliga

17.12.2013 22:38

SV Grödig müht sich gegen Admiraner zu lauem 2:1

Sensationsaufsteiger Grödig überwintert auf dem zweiten Tabellenplatz der tipp3-Bundesliga. Die Salzburger besiegten Schlusslicht Admira am Dienstagabend zum Auftakt der letzten Runde vor der Winterpause zu Hause mit 2:1, die Tore erzielten Tomi (22.) und Stefan Nutz (77.) bzw. Issiaka Ouedraogo (90.). Nur 1.086 Zuschauer sahen das Spiel - das gab es in der Bundesliga seit mehr als dreieinhalb Jahren nicht mehr.

Weniger Besucher waren im Oberhaus zuletzt am 5. Mai 2010 registriert worden. 1.000 Fans wollten damals das Heimspiel von Fixabsteiger Austria Kärnten gegen den LASK (2:2) sehen. Grödig hatte bei zudem schwierigen Platzverhältnissen zwar etwas mehr Spielanteile, die Admira war vorerst aber gefährlicher. Rene Schicker setzte einen ersten Kopfball neben das Tor (11.), auch Innenverteidiger Christoph Schösswendter tauchte gefährlich davor auf (36.).

Grödiger einfach effizienter
Den Treffer machten aber die Grödiger. Der Spanier Tomi traf nach einem klug in den Rückraum gespielten Pass von Philipp Huspek. Für Huspek war es bereits die neunte Torvorlage der Saison. Während Schicker bereits zur Pause durch Ouedraogo ersetzt wurde, trat Grödigs Topstürmer Philipp Zulechner erst nach Seitenwechsel wirklich in Aktion. Der ÖFB-Teamspieler brachte den Ball aber zweimal aus kurzer Distanz nicht im Tor unter (54., 62.).

Auf der Gegenseite scheiterte Lukas Thürauer, der den gesperrten Spielmacher Stefan Schwab ersetzte, in einer ähnlichen Situation (57.). Kurz nachdem Zulechner den Ball nach einem Lochpass an seinem 16. Saisontreffer vorbeigerollt hatte (75.), legte Nutz nach. Der eigentlich als Flanke gedachte Freistoß des Mittelfeldspielers verirrte sich ins Tor. Admira-Torhüter Manuel Kuttin machte an seinem 20. Geburtstag eine unglückliche Figur.

Dritter SVG-Sieg im dritten Saisonduell
Ouedraogos Heber war schließlich nur noch Ergebniskosmetik. Torschütze Tomi sah zwar im Finish Gelb-Rot (91.), die Admira konnte die dritte Niederlage im dritten Bundesligaspiel gegen Grödig aber nicht mehr verhindern. Die ersten beiden Saisonduelle hatte der Aufsteiger sogar mit 7:1 und 4:0 für sich entschieden. Grödig bejubelte den dritten Heimsieg in Folge, Hütter sprach von einem "krönenden Abschluss" des Erfolgsjahres 2013.

Grödig fehlen bei zwei Spielen mehr vorerst acht Punkte auf Spitzenreiter Red Bull Salzburg. Die Admira liegt weiter deren zwei hinter dem Vorletzten Wacker Innsbruck, der am Mittwoch Salzburg empfängt. Die Niederösterreicher verpassten damit die Chance, die Rote Laterne trotz ihres Acht-Punkte-Abzugs wegen Verstößen gegen die Lizenzbestimmungen an die Tiroler abzugeben.

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