Mo, 11. Dezember 2017

11. Erste-Liga-Runde

28.09.2013 08:59

Heimsiege für das Spitzenduo Altach und Liefering

Das Spitzenduo der Ersten Liga hat am Freitag in der elften Runde Heimsiege gefeiert. Tabellenführer Altach bezwang die Vienna 4:1, der erste Verfolger Liefering rang stark ersatzgeschwächt und nach 1:2-Rückstand Horn noch mit 4:2 nieder. Der Vorsprung der Vorarlberger auf die Salzburger beträgt weiter vier Punkte. Im Tabellenkeller gaben St. Pölten und Parndorf Lebenszeichen von sich.

Altach bleibt für die Vienna ein schlechter Boden, die Wiener sind mittlerweile neun Partien in der Cashpoint-Arena sieglos - denn die Altacher haben das überraschende Cup-Out in Amstetten (1:2) gut verdaut. Gleich der erste Torschuss durch Daniel Luxbacher landete im Gehäuse der Vienna (10.). Unmittelbar vor der Pause ging dann aber die Liga-Torsperre von Altach-Schlussmann Martin Kobras zu Ende.

Das Gegentor durch Alexander Aschauer in der Nachspielzeit der ersten Hälfte war das erste nach 611 Minuten. Mit einem Doppelschlag Mitte der zweiten Spielhälfte stellte Altach die Weichen aber doch auf Sieg. Nach dem 2:1 durch Goalgetter Hannes Aigner (61.) folgten noch zwei sehenswerte Tore: Zunächst traf Martin Harrer aus 20 Metern ins rechte Kreuzeck (65.), dann versenkte Patrick Seeger den Ball mit dem Außenrist im linken Kreuzeck (71.).

Liefering beendet Mini-Krise
Liefering und Horn lieferten einander einmal mehr einen offenen Schlagabtausch. Und wie im ersten Saisonduell, das die Salzburger nach 0:2-Rückstand 4:2 gewannen, hatte Liefering am Ende neuerlich die Nase vorne. Die Salzburger führten 1:0, lagen dann aber 1:2 zurück, ehe das Spiel im Finish noch einmal eine Wende nahm.

Für die stark ersatzgeschwächten Lieferinger (u.a. fehlten Wolfgang Mair, Rene Aufhauser, Felix Adjei) trafen Nils Quaschner (23.), Andreas Bammer (64.), Lukas Gugganig (87.) und Philipp Wiesinger (91.), die Gäste waren durch Marco Salvatore (40.) und Manuel Hartl (54.) erfolgreich. Nach zwei Zu-null-Niederlagen am Stück beendete Liefering damit die Mini-Krise.

Spätes Goldtor für Tabellendritten Austria Lustenau
Neben dem Spitzenduo Altach und Liefering gab sich auch der Tabellendritte Austria Lustenau keine Blöße. Die Vorarlberger setzten sich auswärts gegen Hartberg 1:0 durch, für das späte Goldtor sorgte Patrick Salomon in der 84. Minute nach Vorarbeit von Jailson. Der Rückstand der Lustenauer auf Tabellenführer Altach beträgt damit weiter sieben Punkte.

Kapfenberger Serie gerissen
Parndorf gelang gegen Kapfenberg der überraschende Führungstreffer. Nach Unsicherheit von Kapfenberg-Goalie Christoph Nicht köpfelte Dominik Silberbauer den Ball im zweiten Versuch über die Linie (28.). Unmittelbar vor dem Pausenpfiff glichen die Gäste ebenfalls per Kopf aus, nach Eckball von David Sencar war Matthias Maak zur Stelle (45.+3). Kapfenberg musste sich aber nach vier vollen Erfolgen in Serie diesmal mit einem Remis begnügen.

Lebenszeichen aus St. Pölten
Am längsten mussten die Fans in St. Pölten bei der Partie gegen Bundesliga-Absteiger Mattersburg auf ein Tor warten. Neuzugang Andreas Dober entschied die Partie in der 87. Minute mit einem "Hammer" ins Kreuzeck zugunsten der St. Pöltner.

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