Fr, 15. Dezember 2017

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21.09.2013 14:23

USA entgingen 1961 nur knapp einer Atomkatastrophe

Die USA sind laut einem Bericht des britischen "Guardian" im Jahr 1961 nur knapp einer Atomkatastrophe entgangen. Wie die Zeitung am Samstag unter Berufung auf ein geheimes Dokument berichtete, seien damals versehentlich zwei Wasserstoffbomben aus einem B-52-Bomber der US Air Force gefallen, der in der Luft zerbrach. Nur durch Zufall seien die Bomben nicht hochgegangen.

Das geheime Dokument, das der US-Journalist und Autor Eric Schlosser nun aufdeckte, zeigt, dass beide Bomben von je vier Megatonnen zur Erde niedergingen. Sie verhielten sich so, wie es im Krieg sein sollte: Ihr Fallschirm öffnete sich und der Auslösemechanismus aktivierte sich - und nur das Versagen eines Kontrollschalters verhinderte eine große Katastrophe.

Weitaus schlimmer als Hiroshima-Bombe
Die möglichen Auswirkungen des Zwischenfalls über der Stadt Goldsboro im US-Bundesstaat North Carolina am 23. Jänner 1961 hätten demnach Millionen von Menschenleben kosten können – vermutlich wären die Folgen auch in anderen Städten wie Washington, Baltimore und Philadelphia spürbar gewesen.

Nach Angaben des "Guardian" hätte die Sprengkraft der Bomben die der 1945 über Hiroshima abgeworfenen Atombombe um ein 260-Faches überschritten.

US-Behörden spielten Zwischenfall runter
Die US-Behörden sollen den Zwischenfall in der Vergangenheit zwar bestätigt, aber nie mitgeteilt haben, wie nahe die Bomben vor der Explosion standen. Außerdem hieß es immer, dass das Leben von US-Bürgern niemals gefährdet gewesen wäre. Doch in dem nun aufgetauchten Bericht bestätigt auch ein Experte, dass nur ein kleiner Schalter die große Katastrophe verhinderte.

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