Mi, 18. Oktober 2017

Polizei machtlos

19.04.2013 12:15

19 Katzen vermisst: Besitzer greifen zur Selbsthilfe

15 Katzen im Vorjahr verschwunden, heuer schon vier – in einer Siedlung von Aurolzmünster in Oberösterreich sind sich die Besitzer der vermissten Samtpfoten sicher: Ein Tierhasser geht um! Verdächtig ist, dass nur zwei tote Stubentiger gefunden wurden. Weil damit der Exekutive die Hände gebunden sind, greifen die Besitzer nun zur Selbsthilfe.

Mit Plakaten geht eine Innviertlerin, deren Stubentiger verschwunden ist, auf die Suche nach anderen Katzenbesitzern, die ihre Samtpfoten vermissen: "Ich wusste ja schon vorher, dass einige fehlen, aber nicht, dass es so viele sind. Binnen weniger Tage haben sich 15 Leute gemeldet, deren Katzen im Vorjahr verschwunden sind." Natürliche Abgänge – etwa durch Verkehrsunfälle, Raufereien mit Wildtieren und Ähnliches – habe man berücksichtigt. Aber da alle diese Tiere aus einem sehr kleinen Siedlungsgebiet stammen, glauben die Besitzer, dass zumindest die meisten Katzen entweder vergiftet oder gefangen wurden.

Auch heuer sind schon vier Katzen verschwunden: Zwei wurden tot gefunden – eine eindeutig vergiftet, bei der zweiten gab es keine Untersuchung. "Wir waren bei der Polizei, aber die kann uns nicht helfen, weil wir ja keine Beweise in der Hand haben", wissen die Katzenbesitzer nicht, wie sie das Verschwinden ihrer Lieblinge stoppen sollen. "Wir hoffen, dass sich alle Betroffenen melden, vielleicht finden wir ein Muster", so die Initiatorin.

Sie nimmt weitere Vermisstenmeldungen aus der Umgebung unter der Telefonnummer 0650/45 19 745 entgegen.

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