So, 21. Jänner 2018

Vater des Erfolgs

18.05.2012 11:25

Meistermacher Moniz erntet Lob in allerhöchsten Tönen

Ricardo Moniz hat es gleich in seiner ersten Saison als Cheftrainer geschafft, mit RB Salzburg den Meistertitel zu holen. Am Sonntag könnten die "Bullen" zudem im Cup-Finale erstmals das Double holen. Für den Coach gibt es deswegen von vielen Seiten Lob in höchsten Tönen: Die Spieler schwärmen vom Niederländer, der Klub und Geldgeber Dietrich Mateschitz haben ihm das Vertrauen ausgesprochen, und sogar sein Mentor, der nunmehrige Sportdirektor des Hamburger SV, Frank Arnesen, meldete sich zu Wort und meinte: "Moniz beherrscht alle Facetten des Fußballs."

Peter Vogl, der Geschäftsführer von Red Bull Salzburg, meinte am Donnerstag im Rahmen der Meisterparty: "Die Gerüchte um eine Ablöse von Ricardo Moniz werden entschieden zurückgewiesen. Wir gehen in die kommende Saison und natürlich in die Champions-League-Qualifikation mit Moniz. Unabhängig davon, wie das Cupfinale am Sonntag ausgehen wird. Das bestätigte mir auch Dietrich Mateschitz."

Moniz zeigte sich über die Rückendeckung durch die Vereinsspitze hoch erfreut. "Ich bin froh und stolz, für so einen Verein zu arbeiten. Wenn mir der Verein jetzt das Vertrauen ausspricht, dann tut das sehr gut", sagte der 47-Jährige.

Arnesen von Moniz begeistert
Anerkennende Worte kommen aber auch aus dem Ausland - und zwar von Arnesen, 52-facher dänischer Teamspieler, Europacupsieger mit PSV Eindhoven 1988 und aktueller Sportchef des Hamburger SV. "Er beherrscht alle Facetten des Fußballs", erklärte er. Als Sportdirektor von PSV Eindhoven (1994 - 2004) holte er Moniz als Jugend- und Techniktrainer. "Ich habe gesehen, dass er ein großes Vermögen hat, das Spiel zu verbessern. Ich habe viele Trainer erlebt, aber es gibt nicht so viele, die dazu in der Lage sind", meinte Arnesen und erinnerte sich an den Besuch eines Techniktrainings unter Moniz: "Ihm entgeht nichts, er sieht alles."

Als er im Mai des Vorjahres sein Amt als HSV-Sportchef antrat, hätte Arnesen Moniz gerne in seinem Team gehabt, handelte sich aber eine Absage ein. "Ich habe versucht, ihn nach Hamburg zu holen. Aber das ist typisch für Moniz, der für den Fußball lebt. Er hat auf den Vertrag bei Salzburg verwiesen und war froh, die Möglichkeit zu bekommen, sich als Profitrainer zu beweisen. Dafür hatte ich sehr viel Respekt."

"Sowohl in Hamburg als auch bei Tottenham gibt es noch immer viel Lob und Respekt für Moniz", erklärte Arnesen, der zwar nicht zeitgleich, aber ebenso wie Moniz auch bei Tottenham arbeitete. "Ich kenne wenige Trainer, die das Fach so ernst nehmen. Und ich denke, dass er sich in seinem ersten Jahr als Cheftrainer stark weiterentwickelt hat", meinte Arnesen.

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