Di, 22. Mai 2018

Es geht aufwärts

15.09.2011 10:58

Zettel: "Burnout? Das Wort nie in den Mund genommen"

Ski-Ass Kathrin Zettel kann endlich wieder lächeln. "Die Entscheidung, nicht nach Neuseeland zu fahren, war absolut die richtige. Mir geht es sehr gut", sagte die Slalom-Vizeweltmeisterin, die im Sommer zu Hause Kondition trainiert hatte, anstatt mit ihren Kolleginnen auf der Südhalbkugel Ski zu fahren. "Beim Konditionstraining ging irrsinnig viel weiter, ich bin sehr gut drauf", sagte Zettel, die das Gerede um ein Burnout nicht mehr hören will. "Dieses Wort habe ich nie in den Mund genommen."

Zettel hatte sich nach der vergangenen Saison eine mehrmonatige Auszeit vom Schnee genommen, die positive Momentaufnahme gibt ihr Recht. "Auch am Schnee funktioniert alles tadellos", gab die Niederösterreicherin nach den ersten Übungseinheiten auf dem Stilfserjoch zu Protokoll.

Zettel war zuletzt immer wieder von Hüft- und Knieproblemen gebremst worden und hatte in den vergangenen Saisonen deshalb nur ein eingeschränktes Rennprogramm bestreiten können. Der nunmehrige Fitness-Aufbau mit dem ehemaligen Maier-Betreuer Heinrich Bergmüller schlägt aber offenbar gut an. "Ich bin zufrieden mit meiner Situation. Wir haben extrem viel bewegt seit April und ich bin nahezu schmerzfrei. Jetzt habe ich wieder eine Gaude und fahre gut Ski. Es ist nicht vergleichbar mit dem, wie es im Vorjahr um diese Zeit war", gab sich Zettel zuversichtlich.

Zettel hat "alles vergessen, was war"
Zuletzt war auch davon die Rede, Zettel sei knapp vor dem Burnout gestanden. "Ich war nicht gerade glücklich über die Berichterstattung. Mir geht's gut. Ich habe alles vergessen, was war."

Hetzen lassen will sich die Kombi-Weltmeisterin von 2009 auf keinen Fall mehr. Deshalb ist auch offen, ob sie Ende Oktober beim Saisonauftakt in Sölden am Start sein wird. "Ich ziehe mein Programm weiter in aller Ruhe durch. Ich werde das Skitraining aufbauen und langsam steigern. Ob ich in Sölden starte, hängt vom Befinden ab. Es wäre reizvoll, aber es ist noch viel zu früh, um darüber zu reden."

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