Sa, 26. Mai 2018

Admira gegen Altach

25.04.2011 20:50

Aufstiegsduell vor 6.500 Fans endet gerecht 1:1

Das Aufstiegsrennen in der Ersten Liga bleibt weiter hoch spannend. Die Admira musste sich am Montag vor der Rekordkulisse von 6.500 Zuschauern in der Südstadt gegen den einzigen verbliebenen Rivalen Altach mit einem leistungsgerechten 1:1 zufriedengeben, konnte den Zwei-Punkte-Vorsprung sechs Runden vor dem Ende damit nicht weiter ausbauen.

Vor dem Spiel machte Altach nicht zuletzt die dünne Personaldecke Sorgen. Mit Unverdorben, Netzer, Scherrer, Koch und Suppan fehlte ein gesperrtes Quintett. Mit dem 20-jährigen Marc Kühne gab daher ein Amateur sein - solides - Startelf-Debüt für die Gäste, die in der 18. Minute den angeschlagenen Kapitän Guem durch Simma ersetzen mussten.

In der ersten Hälfte kam Altach durch Tomi zur besten Chance: Der Schuss des Spaniers, dessen Vertrag erst am Wochenende um zwei Jahre bis 2013 verlängert worden war, wurde durch Dibon abgefälscht, Goalie Berger klärte mit einer Glanzparade (16.). Aufseiten der verunsichert wirkenden Admira war es indes Schicker, dessen Freistoß dem Gehäuse einmal gefährlich nahe kam (34.).

Jezek netzt herrlich zum 1:0 ein
Altach, das vor dem Seitenwechsel etwas zweikampfstärker, kompakter und zielstrebiger agiert hatte, geriet zu Beginn der zweiten Hälfte sichtlich in Bedrängnis. Erst musste Kobras in Handballtormann-Manier gegen Dibon klären (49.), dann war der Schlussmann aber bei einem herrlich gezirkelten Jezek-Schuss mit dem schwächeren rechten Fuß von der Strafraumgrenze machtlos (53.).

Altach konnte sich in der Folge aus der Umklammerung der wesentlich bissigeren und schwungvolleren Hausherren nur selten befreien - und kam doch noch zum Ausgleich: Nach einem Konter passte Tomi quasi von der Torauslinie zu Schütz, der den Ball aus Kurzdistanz unhaltbar zum 1:1 unter die Latte knallte (75.). Die Gastgeber wirkten im Finish geschockt, konnten nicht mehr nachsetzen.

Stimmen zum Spiel
Dietmar Kühbauer (Admira-Trainer): "Mir war von Haus aus bewusst, dass es ein schwieriges Spiel wird. Es ist beachtlich, wenn man fünf Gesperrte so wegstecken kann wie Altach. Nach dem 1:0 darfst du die Chance auf das 2:0 nicht auslassen. Wir sind zwei Punkte vorne, und wenn es bis zum Ende so bleibt, dann habe ich nichts dagegen. Es ist noch ein weiter Weg, aber er ist zu schaffen."

Adi Hütter (Altach-Trainer): "Ich bin mit dem Punkt zufrieden. Die Admira hat in der zweiten Hälfte viel Druck erzeugt, auch das Tor gemacht. Da habe ich gedacht, dass es schwer werden könnte. Wir haben uns relativ gut gefangen, der Punkt war verdient. Es sind noch sechs Runden, und beide Teams haben noch schwere Aufgaben vor sich. Die Admira ist zwei Punkte vor uns, ich glaube aber, dass noch einige Punkte liegen gelassen werden."

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