Di, 23. Jänner 2018

"Er tat mir so leid"

07.02.2011 10:52

Lotto-Millionär macht seinen Chef zum Angestellten

In Frankreich hat ein Mann den Lotto-Jackpot geknackt und kurzerhand das Unternehmen seines Arbeitgebers gekauft, da es in finanziellen Schwierigkeiten steckte. Der Glückspilz wollte nicht, dass seine Kollegen den Arbeitsplatz verlieren - und nachdem ihm sein Chef so leid tat, dürfte auch dieser bleiben.

"Ich habe nur getan, was getan werden musste." Der 50-jährige Lastwagenfahrer aus der Normandie hatte im September 2010 zehn Millionen Euro gewonnen. Als das Speditionsunternehmen seines alten Arbeitgebers Finanzprobleme hatte, sah er seine Stunde gekommen.

"Ich hatte die Mittel zum Investieren und konnte so vermeiden, dass 13 oder 14 Menschen arbeitslos werden", erklärte der neue Chef. Auch seinen Ex-Boss behielt er im Unternehmen: "Er tat mir leid, also habe ich ihm erlaubt zu bleiben."

Millionär setzt sich auch selbst noch ans Steuer
Urlaub hat sich der Mann seit seinem Gewinn noch nicht gegönnt, vielmehr beschäftigt er sich mit der idealen Anlageform. Der Millionär scheint auch sonst am Boden geblieben zu sein, denn trotz seiner neuen Rolle setzt er sich auch selbst noch hinters Steuer des Lastwagens.

Nach Angaben der französischen Lottogesellschaft ist ein solcher Fall sehr besonders: Viele Gewinner investierten zwar in Firmen oder Restaurants, aber niemand habe bisher den Arbeitgeber aufgekauft.

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