Sa, 25. November 2017

Helfer als Opfer

30.11.2010 19:56

CO-Vergiftung in Gänserndorf: Elf Menschen im Spital

Eine massive CO-Vergiftung (Kohlenmonoxid) haben am Dienstagabend elf Menschen – acht davon waren Rotkreuz-Helfer - in Gänserndorf erlitten. Ein Hausbewohner wurde reanimiert und nach Wien ins Spital gebracht, die übrigen zehn Opfer wurden ins Krankenhaus Mistelbach eingeliefert, berichtete Franz Resperger vom Landesfeuerwehrkommando. Ursache war vermutlich eine schadhafte Therme in einem Einfamilienhaus.

Feuerwehrkräfte begaben sich, mit Atemschutz- und Gasspürgeräten ausgestattet, in die Räume. Auch ein EVN-Trupp rückte an. Laut Resperger betrug die Schadstoffkonzentration 50 bis 60 ppm, was höchste Vergiftungs-, aber keine Explosionsgefahr bedeute.

Ein 69-jähriger Bewohner des Hauses dürfte laut Polizeiangaben im Keller einen Herzinfarkt erlitten haben. Während der Reanimation erlitten die Sanitäter und die beiden Angehörigen, Ehefrau und Tochter des 69-Jährigen sowie die Helfer selbst eine CO-Vergiftung . Vier Notarztwagen waren am Einsatzort. Acht der elf Opfer waren Rotkreuzmitarbeiter - darunter eine Ärztin, Sanitäter und Fahrer des Gänserndorfer Notarztteams, der Lenker eines Rettungsfahrzeugs und eine First-Responder-Ärztin.

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