Do, 26. April 2018

Hit gegen Schalke

10.02.2018 09:09

Alaba: „Die Meisterfrage blenden wir aus“

Der FC Bayern München eilt anscheinend im Rekordtempo zum nächsten Titel in der deutschen Bundesliga. Heute versucht sich Schalke 04 darin, ein Stolperstein zu werden (ab 18.30 Uhr live auf ServusTV). Dabei mittendrin: Österreichs Bayern-Export David Alaba. ServusTV bat ihn zum Interview, die "Krone" bringt einige Auszüge daraus.

"Krone": Für Bayern geht es in der Liga mit dem Kracher gegen Schalke weiter. Die Königsblauen sind heuer etwas unberechenbar. David, was erwartest du von den Schalkern?
David Alaba: Sie kommen nach München, um uns das Leben so schwer wie möglich zu machen. Die Qualität der Mannschaft, die heuer schon in vielen Partien erfolgreich war, ist uns bewusst. Gerade nach dem 1:0-Sieg im Pokal gegen Wolfsburg werden sie mit einer breiten Brust zu uns kommen. Wir werden versuchen, da dagegenzuhalten und uns nicht aus unserem Rhythmus bringen zu lassen. Wir nehmen uns viel vor, und das werden wir auch auf den Platz bringen.

"Krone": Mit deinen 25 wirst du von Sportdirektor Hasan Salihamidzic als Führungsspieler der Bayern bezeichnet. Er ließ aber auch aufhorchen, weil er meinte, du kannst noch wesentlich mehr und "man erwartet, dass du das zeigst" – wie gehst du damit um?
Alaba: Das nehme ich so an. Ich denke, dass ich auch in dieser Saison wieder zeige, was ich draufhabe, und meine Leistung bringe. Es ist ja mein eigener Anspruch, ein Führungsspieler zu sein. Das ist immer ein Ziel, weil es auch für meine Entwicklung als Spieler entscheidend ist.

"Krone": Insgesamt läuft es für euch nach der Rückkehr von Jupp Heynckes wieder wie geschmiert. Was war das Erste, das er dir nach seiner Rückkehr mitgegeben hat?
Alaba: Als uns der Trainer übernommen hat, waren wir nicht in unserer besten Phase. Er hat uns klargemacht, dass wir als Mannschaft wieder näher zusammenrücken müssen. Wir wussten schon von seiner letzten Amtszeit, wie er arbeitet - da hat sich nichts verändert: Er macht es überragend. Wie er mit uns redet, uns Mut zuspricht und uns Vertrauen schenkt. Das wollen wir Spieler auf dem Platz zurückgeben. So hat er uns vom ersten Tag an eingestellt, und das tut er auch jetzt noch.

"Krone": "Es ist nicht die Frage, ob der FC Bayern heuer Meister wird, sondern nur noch wann" - solche Sprüche hört man derzeit wieder öfter, nervt dich das?
Alaba: Es nervt nicht, weil wir Spieler das intern einfach ausblenden. Es geht ums Gewinnen, da gehen wir jeden Spieltag gleich ran. Es ist uns eingeimpft, erfolgreich sein zu wollen – von der Trainingseinheit bis zu den Spielen am Wochenende.

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