Do, 22. Februar 2018

Tier betätigte Abzug

01.02.2018 05:58

Russischer Jäger wird von eigenem Hund erschossen

In einem beliebten Jagdgebiet in der russischen Oblast Saratow ist es Mitte Jänner zu einer skurrilen Tragödie gekommen. Der 64-jährige Jäger Sergey Terekhof wurde tödlich von einer Kugel getroffen. Den Auslöser hatte ausgerechnet sein eigener Hund betätigt.

Was als ganz gewöhnlicher Ausflug mit seinem Cousin und seinen zwei Estnischen Laufhunden begann, endete an vergangenem Sonntag in einem tödlichen Drama, berichtete die russische Nachrichtenseite "Sarnovosti". Die beiden Jagdhunde waren während der Fahrt wie gewohnt im Kofferraum des Autos eingesperrt. Am Ziel angelangt, ließ Terekhof die Vierbeiner frei herumlaufen.

Ermittler: 'Es war ein tragischer Unfall'
Einer der Hunde sprang schließlich sein Herrchen an. Doch dabei betätigte er den Abzug des geladenen Gewehres, das der Mann am Körper hatte - ein Schuss löste sich! Der Cousin, der den Unfall beobachtet hatte, kontaktierte sofort die Rettung. Jede Hilfe kam jedoch zu spät. Das Opfer starb noch auf dem Weg ins Krankenhaus. „Das Opfer war nüchtern und besaß einen Waffenschein. Es war ein tragischer Unfall“, berichtete ein russischer Ermittler.

Sean Grabner

 krone.at
Redaktion
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