Kaufberatung: So finden Sie das richtige Produkt in unserem Yogamatte Vergleich 2020

Das Wichtigste in Kürze
  • Yogaübungen sollen sehr exakt ausgeführt werden. Wenn Sie noch nicht geübt sind, empfehlen wir Ihnen eine Yogamatte mit Markierungen und Hilfslinien für eine korrekte Ausführung der Übungen.
  • Im Yogastudio werden Ihnen oftmals Yogamatten zur Verfügung gestellt. Wenn sie Ihre Yogamatte transportieren möchten, raten wir Ihnen zu einer Yogamatte mit Tragegurt oder Yogatasche.
  • Wenn Ihnen Nachhaltigkeit wichtig ist, dann sind Bio-Yogamatten aus Naturmaterialien für Sie bestens geeignet.

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Yogamatten sind farbenfroh. Sie reichen vom Billigmodell für um die 10 Euro bis hin zur Marke für den Profi für mehr als 100 Euro. Wer nicht nur nach der schicken Farbe auswählen möchte, muss informiert sein. Damit Sie, auch wenn Sie Anfänger sind, die für Sie beste Yogamatte finden können, helfen wir Ihnen durch das Wirrwar verschiedener Typen, Materialien und Größen. In unserem Vergleich für Yogamatten auf krone.at aus dem Jahr 2020 haben wir die Produkte verschiedener Hersteller für Sie nebeneinander gestellt. In unserer Kaufberatung binden wir zudem Ergebnisse zahlreicher Online-Tests für Yogamatten, Tipps der Stiftung Warentest sowie Kundenempfehlungen mit ein.

1. Was ist eine Yogamatte und wie kann ich sie verwenden?

1.1. Eine Fitnessmatte für Yoga, Pilates und mehr

Ein kleines Yoga-ABC

Die Begriffe aus dem Yoga finden in der alten indischen Sprache Sanskrit ihren Ursprung. Jede Übung hat einen eigenen Namen in Sanskrit.
Asanas: Fachbegriff für alle Yoga-Übungen
Ashtanga-Yoga: Sehr kraftvoll und dynamisch und entsprechend anstrengend.
Chakra: Ein Energiezentrum im Körper.
Hatha-Yoga: Bedeutet Kraft, Energie und Ausdauer und ist das in der westlichen Welt am häufigsten praktizierte Yoga.
Karma-Yoga: Bedeutet Yoga der Tat, einer der sechs Wege des Yoga.
Mantra: Ein Mantra ist eine Art Wort-Mediation aus alten, heiligen Texten in der Sprache Sanskrit.
Namasté: Eine respektvolle Begrüßung, bei der man sich leicht verbeugt.
Shavasana: Eine sehr beliebte Entspannungsübung.

Unter einer Yogamatte versteht man eine Fitnessmatte, die Sie für Yoga, aber auch für Gymnastik, Pilates und mehr benutzen können. Die Arten der Yogamatten unterscheiden sich im Material und in der Größe.

Die Unterseite der Matte, die auf dem oft glatten Boden aufliegt, sollte rutschfest sein. Für Übungen, bei denen Sie sich mit den Händen oder Füßen aufstützen müssen, muss auch die Oberfläche der Yogamatte rutschfest sein.

Dazu sollte das Material den entstehenden Schweiß aufsaugen, denn eine feuchte Yogamatte wird leicht rutschig. Je nachdem, auf welchem Boden Sie trainieren, sollte die Matte auch eine dämpfende Funktion aufweisen. Yogamatten werden eingerollt transportiert und verstaut.

1.2. Eine Yogamatte für Outdoor-Training sollte nicht zu dünn sein

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Eine Yoga-Matte wird zusammengerollt aufbewahrt und transportiert.

Der Untergrund kann draußen uneben oder besonders hart sein.

Eine Matte mit einer Dicke von mehr als 5 mm gleicht kleine Unebenheiten aus und dämpft besonders gut.

Wenn Sie Ihre Yogamatte auch Outdoor, beispielsweise im Garten, benutzen möchten, achten Sie darauf, dass sich die Yogamatte gut reinigen lässt, entweder in der Waschmaschine oder durch feuchtes Abwischen.

Sonst bleiben möglicherweise Sand, Staub und Grashalme in Ihrer Matte hängen.

1.3. Die Yogamatte für unterwegs ist besonders leicht, dünn und faltbar

Die faltbare Yogamatte besteht aus Naturkautschuk und Mikrofaser und kann auch als Yogahandtuch verwendet werden. Dadurch, dass sie sehr dünn ist, bietet Sie jedoch kaum Federung. Eine gute Reisematte erhalten Sie beispielsweise bei Pido.

1.4. Eine Yogamatte für Profis oder häufige Anwendung muss langlebig und belastbar sein

In verschiedenen Online-Tests für Yogamatten berichten erfahrene Yogis, dass günstige Yogamatten nach wenigen Übungen bereits anfingen zu bröseln. Ebenfalls bemängelten Sie einen lang anhaltenden chemischen Geruch. Die Yogamatte ist ein sehr intimes Sportzubehör. Daher raten wir, wenn Sie sich entscheiden, eine Yogamatte zu kaufen, auf gute Verarbeitungsqualität zu achten. Diese haben wir für Sie in unserer Produkttabelle auf krone.at ausgewiesen.

1.5. Die Yogatasche, wenn es ein bisschen mehr sein darf

Eine Sporttasche ist oft zu klein für die oft dicke, aufgerollte Yogamatte. Daher kommt die Yogamatte in der Regel als Set mit einer Tasche oder lässt sich mit einem Schultergurt aufgerollt tragen. Wenn Sie Zubehör für Yoga wie ein Yogawheel oder einen Yogablock, aber auch Sportkleidung transportieren möchten, dann gibt es in der Kategorie der Yogataschen auch Modelle, die lang genug sind, um die Matte zu verstauen und ausreichend Platz für Zubehör bieten. Achten Sie darauf, dass Ihre Yogatasche wasserdicht ist, falls sie einen Regenschauer abbekommt.

Sie möchten Wir empfehlen
Eine Fitnessmatte für Yoga, Pilates und mehr
  • Eine Yogamatte aus Naturkautschuk oder Kunststoff
  • Eine Länge von 1,80 m und über 5 mm Dicke
Eine nachhaltige Bio-Yogamatte
  • Eine Yogamatte aus recycelbarem Material wie Naturkautschuk oder Kork
  • Eine Matte in der recyceltes Material verwendet wurde, beispielsweise PET Flaschen
Die Yogamatte auf dem Fahrrad transportieren
  • Eine Yogamatte mit Yogatasche
  • Ein Gewicht bis zu 1 kg
Eine vielseitige Yogamatte für Reisen
  • Eine dünne, faltbare Yogamatte
  • Eine Yogamatte mit Mikrofaseranteil

2. Aus welchem Material besteht eine Yogamatte?

Beliebte Materialien für Yogamatten sind

  • Kunststoff
  • Wolle
  • Gummi und Kautschuk
  • Jute
  • Kork

Die Oberfläche einer Yogamatte sollte Feuchtigkeit aufsaugen können, damit die Yogamatte bei Übungen rutschfest bleibt.

2.1. Yogamatten aus Kunststoff sind vielseitig und pflegeleicht

Yogamatten aus Kunststoff sind auf der Ober- und Unterseite rutschfest. Ein aufgeschäumtes Material dämpft die Bewegungen ab. Wenn Sie empfindliche Gelenke haben, raten wir Ihnen zu einer Yogamatte aus aufgeschäumten Kunststoff. Sie sind leicht zu reinigen und lassen sich im Yogastudio leicht desinfizieren, denn die Yogamatten werden dort von wechselnden Personen genutzt.

2.2. Naturmaterialien werden auch von Profis empfohlen.

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Eine Outdoor-Yogamatte muss jedem Wetter trotzen.

Eine Yogamatte aus Kautschuk kann in etwa die gleichen Vorteile wie Kunststoff aufweisen, ist aber ein natürliches Material.

Schurwolle oder Baumwolle wird gerne für Yogamatten verwendet, wenn die Übungen ruhig und vorwiegend im Sitzen durchgeführt werden. Yogamatten aus Wolle eignen sich auch gut zum Meditieren. Auf kalten Böden halten Sie die Kälte von Ihnen fern.

Jute ist rutschfest, die Oberfläche aber nicht ganz so geschmeidig. Kork ist für Allergiker sehr gut geeignet und hat eine glatte Oberfläche.

Alle Materialien sind biologisch abbaubar und Yogamatten aus diesen Materialien zählen daher zu den nachhaltigen Yogamatten. Naturmaterial weist eine größere Dichte als aufgeschäumtes Kunststoff auf, so dass die Polsterung und die Dämpfung niedriger sind als bei Kunststoffmatten. Fortgeschrittene Yogis bevorzugen aber eine geringe Polsterung.

Vor- und Nachteile einer Yogamatte aus Wolle:

    Vorteile
  • Geeignet bei Latexallergie
  • Waschbar in der Waschmaschine
  • Rutschfeste Oberfläche
  • Ohne Schadstoffe
    Nachteile
  • Rutschig auf glattem Boden
  • Wenig Polsterung, somit wenig Dämpfung
  • Hoher Verschleiß

Wenn Sie die Vorteile einer Kunststoff- und einer Wollmatte miteinander verbinden möchten, raten wir Ihnen zu einer Yogamatte aus Kautschuk mit einer Oberfläche aus Wolle.

2.3. Nachhaltige Yogamatten liegen im Trend

Nicht nur Bio-Yogamatten aus Naturmaterialien sind nachhaltig.

Findige Jungunternehmer, beispielsweise aus München oder Hamburg, haben eine Yogamatte entwickelt, die aus recycelten PET-Flaschen oder Müll hergestellt und nach Gebrauch erneut verwendet werden kann. Das Startup aus Hamburg hat seine Yogamatten-Idee über Crowdfunding finanziert.

Tipp: Eine Yogamatte mit glatter Oberfläche wie Kunststoff, Kork oder Gummi können Sie zur Reinigung feucht abwaschen und nach Belieben die Yogamatte desinfizieren. Dünne, faltbare Yogamatten aus Naturkautschuk und Mikrofaser lassen sich kalt in der Waschmaschine waschen. Yoga-Matten mit rauher Oberfläche, beispielsweise aus Wolle, werden mit einem Reinigungsspray gesäubert.

3. Welche Maße sollte eine Yogamatte haben?

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Auch auf glattem Boden sollte eine Yogamatte rutschfest sein.

Die Maße der Yogamatten in cm finden Sie in unserer Produkttabelle auf krone.at.

Eine Yogamatte sollte immer etwas größer sein als Sie selbst. Sind Sie beispielsweise 1,75 m groß, sollte die Yogamatte mindestens 180 cm lang sein. Besonders große Menschen benötigen eine extra lange Yogamatte, damit sie Übungen im Liegen auch bequem ausführen können. Wenn Sie über 1,85 m groß sind, raten wir Ihnen zu einer extra langen Yogamatte mit 190 cm oder mehr. Sie finden in unserem Vergleich auf krone.at dazu verschiedene Modelle, beispielsweise von Movit.

In der Regel sind alle Yogamatten 61 cm breit. Bei Airex finden Sie jedoch auch breitere Matten mit bis zu 100 cm.

Die Dicke einer Yogamatte beträgt standardmäßig 5 mm. Für eine gelenkschonende Dämpfung oder bei Knieproblemen muss die Polsterung allerdings dicker sein. Hier raten wir zu 10 mm oder mehr. Besonders dicke Yogamatten heißen auch Komfort-Yogamatten, die Sie beispielsweise bei Yogistar finden können.

Beim Gewicht gilt es abzuwägen. Eine schwere Matte liegt behäbig und sicher auf dem Boden auf, allerdings möchten Sie die Matte eventuell auch transportieren. Wir halten ein Gewicht von um die 1 kg für ideal.

4. Welche Empfehlung geben Online-Tests für Yoga-Matten zum Thema Schadstoffe und Nachhaltigkeit?

Der Test für Yogamatten von Öko-Test gibt Entwarnung für Matten aus sogenannten Elastomeren. Elastomere sind ein aufgeschäumter Kunststoff, der aus sich selbst heraus so flexibel ist, dass er auf Weichmacher verzichten kann. Toplus, Arteesol und Yawho können beispielsweise mit diesen hautfreundlichen Matten aufweisen. Weichmacher werden für Kunststoffmatten aus dem härteren PVC eingesetzt, drei bei Öko-Test getestete Matten enthielten Ersatzstoffe für Weichmacher. Von den sich auf Hormone auswirkenden Phthalaten war keine Rede mehr.

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Kinder lieben Yoga und es tut ihnen gut.

Die Wollmatten und Beschichtungen aus Wolle waren im Test für Yogamatten alle schadstofffrei. Kautschuk ist zwar ein natürliches Gummimaterial, hat aber einen starken Eigengeruch und sollte vor Benutzung gut ausgelüftet werden.

Wir raten Ihnen, wenn Sie Anfänger sind oder langsames Yoga betreiben, zu einer Kunststoffmatte aus Elastomeren mit einer Wollschicht. Die Kunststofffläche verhindert das Rutschen auf dem Boden und die Wollschicht vermittelt ein angenehmes Gefühl auf der Haut.

In jedem Fall legen wir Ihnen eine Yogamatte ohne Weichmacher ans Herz. Vegane Yogamatten, beispielsweise von Manduka, bestehen aus Naturmaterialien und sind biologisch abbaubar. Achten Sie darauf, dass die Bio-Yogamatte aus Naturkautschuk frei von Nitrosaminen ist, über deren Gesundheitsbedenklichkeit die Experten streiten. Daher sind Sie mit einer Nitrosamin-freien Yogamatte auf der sicheren Seite. Mit einer nachhaltigen Yogamatte tun Sie nicht nur sich selbst, sondern auch der Umwelt etwas Gutes.

5. FAQ – Fragen und Antworten rund um das Thema Yogamatte

5.1. Muss ich für Yoga in ein Yogastudio?

Nein, Sie können Yoga auch zuhause praktizieren. Wichtig dabei ist nur, dass Sie alle Übungen sehr exakt ausführen, um sich nicht zu verletzen.

5.2. Welche Yogamatte ist gut, gibt es einen Testsieger für Yogamatten?

Die Stiftung Warentest hat noch keine Yogamatten getestet. Öko-Test verweist im Wesentlichen auf nachhaltige Produkte und Yogamatten ohne Schadstoffe.

5.3. Ist Yoga auch für Kinder geeignet?

Ja, Yoga ist für Kinder nicht nur geeignet, sondern wirkt sich auch positiv auf die Atmung, die Energie und die Kraft aus. Kinder mit einer ADHS-Beeinträchtigung haben die Chance, mit Hilfe von Yoga zu entspannen.

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