Wahrlich, der SPÖ ist in der Tat nicht mehr zu helfen. Während die ÖVP mit Skandalen und sinkenden Sympathiewerten kämpft, die FPÖ mehr mit sich als anderen Belangen beschäftigt ist und die Grünen laufend an Glaubwürdigkeit und Prestige verlieren, könnte man meinen, die SPÖ könnte sich keinen besseren Aufwind wünschen. Was aber tut sie? Prescht mit dem geradezu suizidalen Ansinnen vor, die Einbürgerung zu erleichtern, Kinder die in Österreich geboren wurden, sollen automatisch Österreicher sein, sofern ihre Eltern ihre Abschiebung fünf Jahre hinauszögern konnten. Die Geburtenrate bei Ausländern, insbesondere Muslimen, ist aber wesentlich höher als jene der Kernbevölkerung, das ist ein unleugbare Tatsache. Da der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund, erhoben 2021, aber schon jetzt etwa 25% und der Ausländeranteil ca. 18% ausmacht, also zusammen etwa 43%, stellt schon jetzt die Kernbevölkerung, also jene mit österreichischen Eltern und Großeltern, die knappe Minderheit dar. Es gehört also nicht besonders viel Fantasie dazu, dass, wenn derartige Vorschläge, wie auch die Einbürgerung insgesamt zu erleichtern, tatsächlich angenommen werden sollten, wir selber in relativ naher Zukunft nicht mehr Herr im eigenen Haus sein werden. Es ist jedoch zu hoffen, dass derartige Schnapsideen zur weiteren Schrumpfung bis zur Bedeutungslosigkeit der einst so ruhmreichen Arbeiterpartei führen werden. Kreisky dreht sich im Grab um.
Eva Schreiber, per E-Mail
Erschienen am Fr, 11.6.2021
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