Ich frage mich bei der ganzen Debatte, hat irgendjemand von den Herren und Damen Politikern mal darüber nachgedacht, dass auch viele Pferdebesitzer ihre Tiere im benachbarten Land untergestellt haben und nun vor die Mammutaufgabe gestellt wurden, die Versorgung dieser Tiere weiterhin zu gewährleisten? Ihnen wird der Zugang verwehrt, da ja nur systemrelevanten Dienstleistern der Zutritt über die Grenzen erlaubt ist! Wir haben grenznah in Vils einen Reiterhof, bei dem etliche Pferdebesitzer aus dem Allgäu ihre Pferde eingestellt haben. Die Betreiberin ist alleine! Wie soll sie es schaffen, sich um die ganzen Pferde zu kümmern? Das Gleiche gilt auch für andere Pferdebesitzer, die in Tirol wohnen und ihre Tiere im Allgäu untergebracht haben. Es müssen endlich logische Lösungen gefunden werden, die nicht ganze Personengruppen ausgrenzen!
Inge Malkmus, Forchach
Erschienen am So, 28.2.2021
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