Fr, 22. Juni 2018

Sorgen eines Vaters

16.10.2007 14:25

Farrell-Sohn hat seltenen Gen-Defekt

Der irische Hollywood-Schauspieler Colin Farrell hat erstmals öffentlich darüber gesprochen, dass sein vierjähriger Sohn James am so genannten Angelmann-Syndrom leidet. Es handelt sich dabei um einen seltenen Gen-Defekt, der mit motorischen, sprachlichen und psychischen Entwicklungsstörungen einhergeht. Als behindert will Farrell seinen Sohn nicht ansehen. Er sagt, er ist stolz auf ihn und: "Es kommt doch auf die jeweiligen Bedürfnisse an, was eine Behinderung ist und was nicht."

Menschen mit Angelmann-Syndrom brauchen oft bis an ihr Lebensende Hilfe, können aber vieles erlernen und auch eingeschränkt kommunizieren.

"Ich bin gesegnet"
Farrell sagte der irischen Zeitung „Irish Independent“, ihm falle überhaupt nicht auf, dass mit dem Kleinen etwas nicht stimme. „Nur wenn ich ihn mit anderen Vierjährigen sehe, erinnere ich mich daran, dass etwas mit ihm anders ist.“

Für Farrell war James vom ersten Tag an „genau so, wie er sein sollte“. „Da ist nichts, was mir in diesem Zusammenhang das Herz schwer machen würde. Ich bin unglaublich gesegnet, ihn zu haben. Er ist sehr mutig.“

Besonders stolz ist Farrel darauf, dass der Bub vor sechs Wochen laufen gelernt hat. Er sagt: „Im Haus ist kein Auge trocken geblieben“, so schön war das.

Farrell teilt sich das Sorgerecht für den Vierjährigen mit der Mutter des Kindes, dem amerikanischen Model Kim Bordenave.

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