Mo, 25. Juni 2018

Krise ohne Ende

09.10.2007 15:33

Der GAK stellt den nächsten Konkursantrag

Die Berg- und Talfahrt des ehemaligen Fußball-Meisters und aktuellen Regionalligisten GAK scheint kein Ende zu nehmen. Im Rahmen einer Außerordentlichen Generalversammlung in Graz haben die Mitglieder des mit rund fünf Millionen verschuldeten Vereins am Montagabend beschlossen, zur finanziellen Rettung des Traditionsclubs neuerlich einen Konkursantrag zu stellen.

Es wäre der zweite innerhalb von etwas mehr als acht Monaten. Bei 28 Enthaltungen und einer Gegenstimme sprach sich ein Großteil der 298 anwesenden GAK-Mitglieder für den Gang in die Insolvenz aus. Vorgeschlagen hatte dies in einer einstündigen Rede der ehemalige Vereinspräsident Harald Fischl, nun Vorsitzender der Club-Sektion Wirtschaft, Rechnungswesen und Recht.

Dabei leben freilich auch jene Altschulden in der Höhe von fünf bis sechs Millionen wieder auf, die mit dem erfolgreichen Zwangsausgleich im Mai 2007 eigentlich abgedeckt worden waren. Die so anfallende Verbindlichkeiten sollen mit Schadenersatzklagen gegen die Bundesliga und die einstige Vermarktungsagentur der "Rotjacken", IMG, finanziert werden.

Als weitere Option gelten auch Schadenersatzklagen gegen den ehemaligen Präsidenten Stephan Sticher und dessen damaligen "Vize" Walter Messner. Was die GAK-Nachwuchsakademie betrifft, soll diese in absehbarer Zukunft vom steirischen Fußballverband übernommen werden. Für die laufende Saison hatte die Bundesliga im Juni die Weiterführung der Talente-Schmiede befristet auf ein Jahr genehmigt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.