01.06.2007 21:20 |

Kältewelle

Mehr als 80 Tote in Südamerika

Einer Kältewelle in Südamerika sind über 80 Menschen zum Opfer gefallen. Bei Temperaturen unter null Grad starben in Argentinien 34 Menschen und im Süden Perus mindestens 50 Menschen.

Die meisten Todesfälle der vergangenen zehn Tage in Argentinien seien auf defekte Heizungen zurückzuführen. Die kaum isolierten Häuser werden mit Gas oder Kerosin beheizt, wobei leicht tödliche Gase ausströmen.

In Peru handelt es sich bei den Opfern nach Angaben des Gesundheitsministeriums vor allem um Kleinkinder. Seit Jänner seien mindestens 50 Kinder vor allem an Lungenentzündungen gestorben. In der gebirgigen Region mehr als 3.000 Meter über dem Meeresspiegel hätten sie nicht rechtzeitig in Krankenhäuser gebracht werden können, hieß es in einem Bericht des Ministeriums.

Die Temperaturen sinken derzeit in Peru nachts auf unter minus zehn Grad.