Mo, 10. Dezember 2018

Nach 5 Monaten

27.10.2017 09:06

Zwei Seglerinnen und Hunde aus Seenot gerettet

Neptun war zwei Seglerinnen und ihren Hunden, die fünf Monate lang im Pazifischen Ozean trieben, gnädig: Nach dem Verlust ihres Motors kamen die Sportlerinnen von ihrer geplanten Route von Hawaii nach Tahiti ab. Die beiden Seefahrerinnen und ihre tierischen Begleiter konnten schließlich von der US Navy gerettet werden.

Ein Fischerboot aus Taiwan hatte das Segelboot etwa 1500 Kilometer südöstlich von Japan gesichtet, die Besatzung verständigte daraufhin die US-Küstenwache. Einen Tag später wurden die beiden Seglerinnen von der USS Ashland gerettet.

Bei den Seglerinnen handelt es sich um Jennifer Appel und Tasha Fuiava, die beide aus Honolulu stammen. Bei schwerem Wetter verloren die Abenteurerinnen bereits im Mai dieses Jahres ihren Motor, beschlossen jedoch, sich nur mit ihren Segeln nach Tahiti durchschlagen zu wollen.

Notrufe blieben drei Monate ungehört
Zwei Monate nach Beginn ihres Törns, als sie eigentlich schon längst ihr Ziel erreichen hätten sollen, begannen die Abenteurerinnen schließlich Notrufe abzusetzen. Da keine anderen Schiffe in der Nähe waren und sie zu weit vom Festland entfernt waren, blieben diese allerdings drei Monate lang ungehört.

"Es war deprimierend und hoffnungslos, aber es ist das Einzige, was du tun kannst, also tust du, was du kannst", sagte Apple der Zeitung "Honolulu Star-Advertiser". Die Erfahrung war lebensverändernd für die beiden Frauen. "Man wird sehr demütig, wenn man sich ständig fragt, ob das heute dein letzter Tag sein wird oder deine letzte Nacht", schildert sie weiter.

Überlebt hatten die beiden, weil sie mit einem Wassermacher ausgestattet waren und trockene Lebensmittel wie Pasta und Müsli für ein Jahr mit an Bord hatten.

Die Mutter von Jennifer hatte seit Beginn ihres Törns Anfang Mai nichts mehr von ihrer Tochter gehört, da Jennifers Telefon am ersten Tag über Bord ging. "Sehr viele Dinge auf dem Schiff gingen kaputt. Der Mast ist gebrochen und die Maschine sprang nicht an, als sie Strom brauchten. Sie hatten mehrere Probleme, die dazu führten, dass sie schließlich treibend im Ozean endeten", so Apples Mutter.

Miriam Krammer
Miriam Krammer

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Mit zwei Badezimmer
Messi kauft sich Privatjet für 13 Millionen Euro
Fußball International
Großfahndung in Steyr
Mädchen (16) ermordet: Verdächtiger flüchtig
Oberösterreich
„Stolzer, starker Bub“
Australien trauert um Muskelprotz-Känguru „Roger“
Video Viral
Exklusiv gefahren!
Hyundai Veloster N: Ferner Star der Kompaktraketen
Video Show Auto
Geschmacklos
„Tod dem BVB!“ Schalke-Fans bejubeln Bombenleger
Fußball International
7 Stunden bewusstlos
Rätsel um mysteriösen Absturz von Bursch (18)
Oberösterreich
Rapid im Mittelpunkt
Aufteilung der TV-Gelder: Die Liga ist gespalten
Fußball National

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.