Di, 18. Dezember 2018

Jetzt wieder keusch!

16.08.2017 12:32

Profi-Gamer schiebt Niederlage auf zu viel Sex

Ein chinesischer Profi-Gamer namens Wei "Vasilii" Jun erheitert die E-Sport-Szene mit seiner Begründung für eine schlechte Performance im Multiplayer-Hit "League of Legends". Er habe schlicht zu viel Sex gehabt und leide deshalb unter langsameren Reflexen, erklärte er über das Twitter-Pendant Weibo.

Nach einer durchwachsenen Leistung in einer "League of Legends"-Partie schrieb Wei Jun laut einem Bericht des Spielemagazins "Gamestar" auf Weibo: "Da ich mir eine Erkältung eingefangen habe, habe ich darum gebeten, auf die Ersatzbank gesetzt zu werden, damit die Ergebnisse des Clubs nicht darunter leiden. Die Siegessträhne des Clubs ist nicht abgerissen, also war es nicht nötig, dass ich spiele und ich habe mich eine Weile den körperlichen Freuden hingegeben. Das hat aber dazu geführt, dass ich in Solorunden schwach gespielt habe und letzte Woche haben wir sogar verloren. Deshalb habe ich damit angefangen, wieder einen abstinenteren Lebensstil zu führen."

Sex vor dem Match spaltet auch die Fußballwelt
Kurz gesagt habe Wei Jun laut eigener Aussage durch sexuelle Ausschweifungen seine schnellen Reflexe eingebüßt und nicht mehr die gewohnte Leistung in "League of Legends" erbracht. Eine durchaus kreative Begründung für eine durchwachsene Leistung, der Profi-Gamer ist damit aber in bester Gesellschaft. In der Fußballwelt hält sich der Mythos, zu viel Sex schmälere die sportliche Leistung, schon eine ganze Weile. Regelmäßig machen Teams Schlagzeilen, weil ihr Trainer ihnen den Beischlaf vor wichtigen Spielen verbietet.

Deutsche wurden ohne Sex-Verbot Fußballweltmeister
Bei der Fußball-WM 2014 in Brasilien beispielsweise mussten laut Medienberichten die Mannschaften aus Spanien, Russland, Bosnien, Chile und Mexiko gänzlich auf Sex verzichten. Die Trainer erhofften sich davon eine bessere sportliche Leistung. Am Ende triumphierte freilich eine Mannschaft, bei der es kein völliges Sex-Verbot gab. Joachim Löw hatte den siegreichen Deutschen zwar eingebläut, sich beim Sex nicht zu sehr zu verausgaben, Besuche der Spielerfrauen bei ihren Männern aber nicht verboten.

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