04.02.2017 13:17 |

Leverkusen-Schock

Monster-Sperre für Calhanoglu: "Das ist makaber!"

Bayer Leverkusen kommt in der deutschen Bundesliga weiter nicht vom Fleck. Am Freitag verloren Julian Baumgartlinger und Co. gegen den HSV mit 0:1 und sitzen weiter im Tabellenmittelfeld fest. Die Verantwortlichen ärgerten sich nicht nur über die Niederlage, sondern immer noch über die viermonatige Sperre gegen Mittelfeldstar Hakan Calhanoglu.

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Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hatte am Donnerstag eine FIFA-Entscheidung über eine Sperre des Mittelfeldspielers für alle Pflichtspiele im entsprechenden Zeitraum bestätigt. Damit kann Bayern Leverkusen den türkischen Internationalen in dieser Saison nicht mehr einsetzen. Hintergrund ist eine Auseinandersetzung zwischen Calhanoglu und dem türkischen Verein Trabzonspor.

Während seiner Zeit beim Karlsruher SC im Jahr 2011 hatte der heute 22-Jährige als Minderjähriger eine Vereinbarung mit Trabzonspor bezüglich eines Wechsels getroffen. Er verlängerte dann aber seinen Vertrag beim KSC und wechselte später zum Hamburger SV. Der CAS sah genau wie die FIFA das Verhalten des Profis als Vertragsbruch gegenüber Trabzonspor an.

Sportchef Rudi Völler sagte am Freitagabend nach der Niederlage in Hamburg: "Das tut weh, er ist zu hart bestraft worden." Viele türkische Vereine hätten in der Vergangenheit Verträge mit Spielern nicht eingehalten. "Das ist unverhältnismäßig im Vergleich zu türkischen Klubs, die auch bestraft wurden. Das ist schon makaber."

Auch Trainer Roger Schmidt kann das Urteil nicht nachvollziehen: "Hakan ist in einer super Form, er fehlt uns. Das ist alles sehr ungerecht, nicht angemessen, aber damit müssen wir klarkommen."

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